NBA-Historie: LeBron James schreibt mit Sohn Bronny Basketball-Geschichte
LeBron James schreibt mit Sohn Bronny NBA-Geschichte

NBA-Historie: LeBron James schreibt mit Sohn Bronny Basketball-Geschichte

LeBron James hat seiner bereits legendären NBA-Karriere einen weiteren einzigartigen Meilenstein hinzugefügt. Beim 116:99-Sieg der Los Angeles Lakers gegen die Brooklyn Nets erlebte der 41-jährige Superstar einen besonderen Moment mit seinem Sohn Bronny, der in die Basketball-Annalen eingehen wird.

Historischer Vater-Sohn-Assist in Los Angeles

Im zweiten Viertel der Partie spielte LeBron James seinem Sohn Bronny den Ball zu, der diesen direkt von der Drei-Punkte-Linie verwandelte. Nach offiziellen Angaben der NBA handelte es sich dabei um den ersten direkten Vater-Sohn-Assist in der Geschichte der Liga. „Das war definitiv ein cooler Moment für uns und auch für die Familie“, kommentierte LeBron James nach dem Spiel. „Ich nehme das nicht als selbstverständlich hin, sondern genieße einfach den Moment.“

Bronny James spielt seit der vorigen Saison gemeinsam mit seinem Vater bei den Lakers. Der 21-Jährige, der vor drei Jahren während eines Trainings an der University of Southern California einen Herzstillstand erlitt, erhält meist nur begrenzte Spielanteile in den Schlussminuten. Der historische Assist markiert damit einen besonderen Höhepunkt in der gemeinsamen Karriere der beiden.

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Luka Doncic überragt bei den Lakers

Bester Werfer der Lakers gegen die Nets war einmal mehr Luka Doncic mit 41 Punkten. Der slowenische Starspieler erzielte damit im zwölften Spiel in Serie mehr als 30 Punkte – eine Leistung, die nicht einmal LeBron James in seinen mittlerweile acht Jahren in Los Angeles gelungen ist. Nur drei weitere Lakers-Spieler haben diese Serie jemals erreicht.

Deutsche NBA-Profis auf Playoff-Kurs

Isaiah Hartenstein glänzt mit Rebound-Leistung

Titelverteidiger Oklahoma City Thunder mit dem deutschen Center Isaiah Hartenstein bleibt das beste Team der aktuellen NBA-Saison. Beim deutlichen 131:113-Sieg gegen die Chicago Bulls erzielte Shai Gilgeous-Alexander 25 Punkte und damit im 134. Spiel in Serie mindestens 20 Punkte. Hartenstein steuerte sechs Punkte zum Erfolg bei, überzeugte aber vor allem mit starken 16 Rebounds. Oklahoma führt die Western Conference damit weiter knapp vor den San Antonio Spurs an.

Dennis Schröder festigt Playoff-Position

In der Eastern Conference festigt das Team von Welt- und Europameister Dennis Schröder eine gute Ausgangsposition für die Playoffs. Die Cleveland Cavaliers gewannen souverän mit 149:128 gegen die Miami Heat und revanchierten sich damit für die Niederlage vor zwei Tagen. Schröder steuerte von der Bank kommend acht Punkte und fünf Assists zum deutlichen Sieg bei.

Verrücktes Ende in Indiana sorgt für Drama

Bemerkenswert war die Schlusssekunde beim Duell der Indiana Pacers gegen die Los Angeles Clippers. Kawhi Leonard brachte die Clippers 0,4 Sekunden vor Schluss mit 114:113 in Führung. Die Pacers, das Team mit der aktuell schlechtesten Bilanz der NBA, verloren beim Einwurf den Ball, doch Los Angeles' Bennedict Mathurin verfehlte seine beiden Freiwürfe.

Dadurch erhielten die Pacers tatsächlich noch eine letzte Chance zum Sieg. Beim folgenden Einwurf wurde ein vermeintliches Foul an Jay Huff gepfiffen, so dass Indiana zwei Freiwürfe bekam. Doch auch Huff verfehlte beide Würfe, was das Spiel mit dieser denkwürdigen Schlusssekunde beendete. Ein außergewöhnliches Finale, das die Dramatik der NBA-Saison unterstreicht.

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