Warum sind in dieser Saison so viele Bremer Profis so oft und so lange verletzt? Diese Frage beschäftigt Fans, Spieler, Trainer und Offizielle seit dem Sommer. Bei der Suche nach Antworten geht Werder einen neuen Weg. Trainer Daniel Thioune will auch die „Lebensgewohnheiten“ der Spieler genauer prüfen. Aber was genau meint Thioune damit?
Schlaf als Schlüssel zur Erholung
Bremens Coach: „Jeder darf mal seine Gewohnheiten überprüfen. Es ist nicht so, dass ich jemanden unter dem goldenen M (gemeint: McDonald’s, d.Red.) sehe. Aber Schlafgewohnheiten sind ein großes Thema. Denn Schlaf bedeutet Erholung.“
Werder lässt den Schlaf der Profis checken
Es geht also nicht um Fehlverhalten am Herd und am Teller. Sondern, ob daheim ausreichend Fokus auf die nächtliche Erholung gelegt wird. Gehen die Spieler zu spät ins Bett? Schlafen sie zu wenig oder zu lang? Zwicken die Pyjamas? Sind die Matratzen zu weich oder die Kissen zu hart? Fragen, die Werder nach der Saison beantworten will. Thioune: „Bei uns ist alles gegeben. Eine fantastische medizinische Abteilung, tolle Physiotherapeuten. Hier kann man sich Tag und Nacht pflegen lassen. In der Freizeit habe ich aber nicht den Hut auf und somit keine Kontrolle. Und es sind alles junge Menschen …“
Beim Vorbereitungsstart aufs Spiel in Hoffenheim (Sa., 15.30 Uhr) fehlte am Dienstag Top-Torschütze Jens Stage wegen einer Erkrankung. Felix Agu, Romano Schmid und Kapitän Marco Friedl übten nur anteilig. Niklas Stark blieb in den Stadion-Katakomben.



