Eishockey-Weltverband: Präsident Luc Tardif kündigt Rückzug an
Der Präsident des Internationalen Eishockeyverbandes (IIHF), Luc Tardif, hat seinen Rücktritt zum Ende seiner Amtszeit im Oktober bekannt gegeben. Der 73-jährige Franzose wird sich nach fünf Jahren an der Spitze des Weltverbandes nicht zur Wiederwahl stellen. Diese Entscheidung teilte Tardif am Sonntag in einem offiziellen Statement mit, das von der IIHF veröffentlicht wurde.
Ende einer Ära nach 25 Jahren Engagement
Luc Tardif, der im September 2021 die Nachfolge des langjährigen Schweizer Präsidenten Rene Fasel antrat, blickt auf eine lange Karriere innerhalb der IIHF zurück. Vor seiner Wahl zum Präsidenten hatte er unter anderem jahrelang als Schatzmeister des Verbandes gearbeitet. In seiner Erklärung betonte Tardif: „Nach 25 Jahren im Dienst der IIHF-Familie – als Mitglied, Komiteemitglied, Ratsmitglied, Schatzmeister und nun Präsident – bin ich unglaublich stolz auf das, was wir gemeinsam für den Eishockeysport erreicht haben.“
Der in Kanada geborene Verbandschef setzte sich bei seiner Wahl gegen Franz Reindl durch, der damals Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) war. Tardifs Amtszeit endet planmäßig im Herbst dieses Jahres.
Übergabe an jüngere Generation geplant
In seiner Rücktrittsbegründung verwies Tardif auf den stabilen Zustand des Verbandes und die Notwendigkeit eines Generationswechsels: „Da die IIHF nun stark und stabil aufgestellt ist, halte ich es für den richtigen Zeitpunkt, die Führung an eine jüngere Generation weiterzugeben.“ Er kündigte an, sich für einen reibungslosen und effektiven Übergang zum Wohle der globalen Eishockeygemeinschaft einzusetzen.
Die Entscheidung des langjährigen Verbandsfunktionärs markiert einen bedeutenden Wendepunkt für die internationale Eishockey-Organisation. Tardif betonte in seiner Aussage weiter: „Ich glaube, dass es Zeit für eine neue Führungspersönlichkeit ist.“ Damit bereitet der Weltverband sich auf eine neue Ära unter frischer Führung vor.



