NHL: Philipp Grubauer verletzt sich bei nächster Niederlage der Seattle Kraken
NHL: Grubauer verletzt bei Pleite der Seattle Kraken

NHL: Philipp Grubauer verletzt sich bei nächster Niederlage der Seattle Kraken

Der deutsche Eishockey-Nationaltorhüter Philipp Grubauer hat einen äußerst bitteren Abend in der nordamerikanischen Profiliga NHL erlebt. Beim Auswärtsspiel der Seattle Kraken bei den Winnipeg Jets musste der Torwart aus Rosenheim bereits nach 33 Spielminuten mit einer Unterkörperverletzung ausgewechselt werden.

Dramatische Playoff-Aussichten für Seattle

Vor seiner Verletzung hatte Grubauer drei der 18 Schüsse auf sein Tor passieren lassen. Die Seattle Kraken unterlagen am Ende mit 2:6 (1:1, 0:2, 1:3) und kassierten damit bereits ihre fünfte Niederlage in Folge. Die Playoff-Chancen der jungen Franchise schwinden damit dramatisch.

Im Rennen um die Wildcard-Plätze in der Western Conference der NHL stehen die Seattle Kraken nach dieser Niederlagenserie äußerst schlecht da. Mit nur einem Sieg aus den letzten zehn Spielen belegt das Team aktuell lediglich Rang 13. Wie bereits in den beiden Vorjahren wird Seattle die Post-Season aller Voraussicht nach verpassen müssen.

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Schwierige Aufgaben für die geschwächten Kraken

Als nächstes müssen die Seattle Kraken ohne ihren verletzten Stammtorhüter gegen das Topteam Minnesota Wild antreten. Die Mannschaft um Stanley-Cup-Sieger Nico Sturm stellt eine besonders große Herausforderung für das angeschlagene Team dar.

Trainerentlassungen bei anderen NHL-Teams

Parallel zu Grubauers Verletzung gab es in der NHL weitere personelle Veränderungen. Die New York Islanders trennten sich von Cheftrainer Patrick Roy, nachdem das Team sieben der letzten zehn Partien verloren hatte, darunter die vergangenen vier in Folge. Roy war seit Januar 2024 im Amt gewesen.

Sein Nachfolger wird Peter DeBoer, der zuletzt die Dallas Stars zweimal ins Conference-Finale geführt hatte. Interessanterweise liegen die Islanders trotz der Negativserie aktuell noch auf einem Playoff-Platz.

Weitere Personalie bei den New Jersey Devils

Ebenfalls personelle Konsequenzen zogen die New Jersey Devils. General Manager Tom Fitzgerald muss seinen Posten räumen, wie Mitbesitzer David Blitzer mitteilte. Blitzer hält auch Anteile am deutschen Bundesligisten FC Augsburg.

Fitzgerald hatte seit 2015 in verschiedenen Rollen für die Franchise gearbeitet. Die Devils werden nach einer enttäuschenden Saison die Playoffs sehr wahrscheinlich verpassen, was diesen personellen Wechsel beschleunigte.

Die Verletzung von Philipp Grubauer kommt somit zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für die Seattle Kraken, deren Playoff-Träume sich mit jeder weiteren Niederlage weiter entfernen.

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