Israel warnt Iraner vor Zugfahrten - Drohende Angriffswelle auf Infrastruktur
Israel warnt Iraner vor Zugfahrten vor Angriffen

Israel warnt Bevölkerung im Iran vor Zugfahrten

Die israelische Militärführung hat sich in einer ungewöhnlichen Direktansprache an die Bevölkerung des Iran gewandt. In einer auf Persisch verfassten Mitteilung auf der Plattform X wurde die dringende Aufforderung ausgesprochen, ab sofort bis 21.00 Uhr iranischer Zeit auf die Nutzung von Zügen im gesamten Iran zu verzichten. Das Militär betonte, dass die Anwesenheit in Zügen oder in der Nähe von Bahnstrecken das Leben der Menschen gefährden könnte.

US-Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus

Hintergrund dieser bemerkenswerten Warnung steht ein Ultimatum der Vereinigten Staaten an den Iran. US-Präsident Donald Trump hat Teheran aufgefordert, die strategisch wichtige Straße von Hormus für den Öl- und Gashandel zu öffnen. Sollte Iran dieser Forderung nicht nachkommen, drohen massive Angriffe auf die Infrastruktur des Landes. Das Ultimatum läuft in der kommenden Nacht aus.

Trump hatte bereits unverhohlen mit der Zerstörung iranischer Kraftwerke und anderer zivil genutzter Einrichtungen gedroht. In martialischen Worten erklärte er, dass jedes Kraftwerk vom Netz gehen, brennen, explodieren und niemals mehr genutzt werden könnte. „Das ganze Land kann in einer Nacht ausgeschaltet werden, und diese Nacht könnte morgen sein“, so der US-Präsident wörtlich.

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Eskalation des Konflikts seit Februar

Israel und die USA führen seit dem 28. Februar gemeinsam Krieg gegen Iran. In diesem Konflikt wurden bereits das Staatsoberhaupt, Ajatollah Ali Khamenei, sowie zahlreiche ranghohe militärische und politische Führer getötet. Iran reagiert seinerseits mit ständigen Raketenangriffen auf Israel und andere Länder der Region.

Die iranische Militärführung stufte Trumps jüngste Aussagen als „arrogante Rhetorik und haltlose Drohungen“ ein. Ein Sprecher der Khatam-al-Anbiya-Kommandozentrale bezeichnete den US-Präsidenten sogar als „wahnhaft“.

Internationale Reaktionen und völkerrechtliche Bedenken

UN-Generalsekretär António Guterres hat angesichts der eskalierenden verbalen Auseinandersetzungen die USA und Israel aufgefordert, iranische Kraftwerke und andere zivile Infrastruktur nicht anzugreifen. Sein Sprecher Stéphane Dujarric betonte in New York, dass solche Angriffe gegen internationales Recht verstoßen würden.

„Selbst wenn bestimmte zivile Infrastruktur als militärisches Ziel eingestuft werden könnte, würde das humanitäre Völkerrecht Angriffe darauf dennoch verbieten“, so Dujarric, wenn „übermäßige“ Schäden für Zivilisten zu erwarten seien. Guterres rief alle Parteien dazu auf, den Konflikt zu beenden und eine weitere Eskalation zu vermeiden.

Die israelische Warnung an die iranische Zivilbevölkerung zeigt, dass die Drohungen der USA ernst genommen werden und konkrete Vorbereitungen für mögliche Angriffe im Gange sind. Die Situation bleibt äußerst angespannt, während das Ultimatum der Vereinigten Staaten unaufhaltsam abläuft.

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