Umfrage-Klatsche für Merz-Regierung: SPD-Chefs stürzen nach Wahl-Debakeln ab
Umfrage-Klatsche: Merz-Regierung und SPD-Chefs stürzen ab

Umfrage-Klatsche für Merz-Regierung: SPD-Chefs stürzen nach Wahl-Debakeln ab

Berlin – Was für ein Stimmungskollaps für die SPD und die gesamte schwarz-rote Bundesregierung! Nach den verlorenen Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz stürzen die Sozialdemokraten in der Wählergunst weiter ab. Die SPD-Chefs Lars Klingbeil (46) und Bärbel Bas (57) verlieren massiv an Zustimmung. Doch auch Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) schmiert in der öffentlichen Wahrnehmung weiter ab.

Regierung fällt in Ungnade: 84 Prozent unzufrieden

Die schwarz-rote Koalition fällt bei den Deutschen immer mehr in Ungnade: Im neuen ARD-„Deutschlandtrend“ äußern sich 84 Prozent der befragten Wahlberechtigten unzufrieden mit der Regierungsarbeit. Nur noch 15 Prozent der Befragten sind sehr zufrieden oder zufrieden – das sind 10 Punkte weniger als im Vormonat und markiert einen dramatischen Einbruch.

Ein Donnerhall für Merz, Klingbeil und Bas. Denn zur Bundestagswahl vor einem Jahr ermittelte Infratest dimap, dass 82 Prozent mit der damaligen Ampel-Regierung unzufrieden waren. Ein Jahr später steht die Regierung von Merz zwei Prozentpunkte schlechter da, obwohl sich die politischen Konstellationen grundlegend geändert haben.

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Dramatische Verluste bei Regierungs-Politikern

Im Einzelcheck schneiden die führenden Regierungs-Politiker ähnlich desaströs ab:

  • Bundeskanzler Friedrich Merz kommt nur noch auf 21 Prozent Zufriedenheit (minus 8 Prozentpunkte). 76 Prozent der Befragten sind mit seiner Arbeit unzufrieden.
  • Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil erreicht nur noch 18 Prozent Zufriedenheit. Ein Minus von 15 Punkten innerhalb eines einzigen Monats – eine beispiellose Abwärtsbewegung.
  • Mit der Arbeit von Bärbel Bas sind nur noch 15 Prozent zufrieden, ein Minus von 10 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat.

Parteiencheck: Alle Koalitionspartner in der Kritik

Im Parteiencheck der Koalitionspartner fällt das Urteil der Deutschen deutlich aus: Alle beteiligten Parteien werden mehrheitlich kritisch gesehen. Am ehesten kann noch die CDU mit 22 Prozent überzeugen – vor der CSU (17 Prozent) und der SPD (13 Prozent). Während die CDU zumindest in den eigenen Reihen Rückhalt genießt, überwiegt bei der SPD sogar unter den eigenen Anhängern die Kritik an der Regierungsarbeit.

Die jüngsten Wahlniederlagen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben diese negative Stimmungslage offenbar noch verstärkt und zu einem Vertrauensverlust bei den Wählern geführt. Für den „Deutschlandtrend“ befragte Infratest dimap 1316 Wahlberechtigte ab 18 Jahren telefonisch und online.

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