Seider und Grubauer vor WM-Comeback – Draisaitl sagt ab
Seider und Grubauer vor WM-Comeback – Draisaitl ab

Seider und Grubauer stoßen zum DEB-Team – Draisaitl sagt ab

Nach der Olympia-Enttäuschung wird Leon Draisaitl vorerst nicht mehr das Trikot des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) tragen. Der Superstar sagte seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in der Schweiz ab. Dagegen stehen Verteidiger Moritz Seider und Torhüter Philipp Grubauer vor einem Comeback in der Nationalmannschaft.

Das bestätigte Christian Künast, Sportvorstand beim DEB, dem Fachmagazin Eishockey News am Samstag vor dem Testspiel gegen Österreich in Garmisch-Partenkirchen. Die NHL-Profis Seider (Detroit Red Wings) und Grubauer (Seattle Kraken), die mit ihren Teams die Playoffs verpasst haben, sollen zur vierten Phase der WM-Vorbereitung zur DEB-Auswahl von Bundestrainer Harold Kreis stoßen. Geplant ist ihr Einsatz bei der Generalprobe gegen Olympiasieger und Titelverteidiger USA am 10. Mai.

Seider noch angeschlagen

„Er ist ab Mittwoch bei uns dabei, und dann schauen wir einfach von Tag zu Tag. Das Ziel ist, dass er das Spiel gegen die USA macht und dann nach dem Spiel grünes Licht für die WM gibt“, sagte Künast über Seider, der noch angeschlagen ist und in Mannheim seine Reha absolviert. Bei der WM im vergangenen Jahr hatte der 25-Jährige die Mannschaft als Kapitän aufs Eis geführt.

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Grubauer sei „ein Vorzeigespieler und ein sehr, sehr guter Teamplayer, der auch den anderen Spielern sehr viel gibt“, lobte Künast. Auch der Goalie hatte im Hauptrunden-Endspurt mit einer Verletzung zu kämpfen.

Draisaitl nicht fit

Draisaitl war nicht vollends fit in die Playoffs gegangen und war mit den Edmonton Oilers in Runde eins gescheitert. Die Knieverletzung, die sich der Stürmer Mitte März zugezogen hatte, scheint noch nicht verheilt zu sein. Auch die Chancen einer Teilnahme der ebenfalls ausgeschiedenen Tim Stützle (Ottawa Senators) und John-Jason Peterka (Utah Mammoth) sind aufgrund körperlicher Beschwerden gesunken.

Draisaitls Teamkollege Josh Samanski könnte nach „guten Gesprächen“ (Künast) noch zur deutschen Mannschaft stoßen. Verteidiger Maksymilian Szuber, der zuletzt dreimal bei der WM dabei war, bei Olympia aber nicht von Kreis berücksichtigt worden war, hat aufgrund seines auslaufenden Vertrags in der NHL-Organisation in Utah abgesagt. Ob Lukas Reichel (Boston Bruins) nach dem Playoff-Aus nachreist oder in die AHL geschickt wird, ist noch nicht entschieden.

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