Aufstiegsrennen in der 2. Liga: Schalke führt, aber die Konkurrenz drängt
2. Liga: Spannendes Aufstiegsrennen mit sechs Anwärtern

Das große Aufstiegsrennen: Wer schafft den Sprung in die Bundesliga?

Mit nur noch sechs Spieltagen vor Saisonende spitzt sich das Aufstiegsrennen in der 2. Fußball-Bundesliga dramatisch zu. Die Abstände sind minimal, der Spitzenreiter kämpft mit Verletzungssorgen, und mehrere Mannschaften buhlen um die begehrten Plätze. Zwischen Tabellenführer FC Schalke 04 und Hannover 96 auf Position fünf liegen gerade einmal fünf Punkte – ein Wimpernschlag in der engen Tabellensituation.

FC Schalke 04: Der Favorit mit kleinen Rissen

Der Revierclub aus Gelsenkirchen führt die Tabelle an und gilt als großer Aufstiegsfavorit. Was für Schalke spricht: Die Mannschaft zeigt seit Ende Januar bemerkenswerte Konstanz und hat in dieser Zeit kein Spiel mehr verloren. Mit der stabilsten Abwehr der Liga und der fast uneinnehmbaren Veltins Arena vor mehr als 60.000 begeisterten Fans verfügt der Club über starke Argumente.

Was jedoch Sorgen bereitet: Die Ausfälle wichtiger Spieler. Neben dem verletzten Ausnahmestürmer Edin Dzeko und Abwehrspieler Nikola Katic müssen gegen Elversberg auch Kapitän Kenan Karaman und Mertcan Ayhan (beide gesperrt) fehlen. Zudem bleibt die Torgefahr der Gelsenkirchener ausbaufähig.

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SC Paderborn: Der heimliche Titelanwärter

Mit einem aktuellen Punkteschnitt von 1,93 pro Spiel und bereits 16 Siegen – einem mehr als in der gesamten Vorsaison – hat Paderborn unter Trainer Ralf Kettmann überzeugt. Das Restprogramm mit vier direkten Duellen gegen Konkurrenten bietet große Chancen, birgt aber auch Risiken, wie die drei Niederlagen in der Hinrunde gegen Hannover, Elversberg und Schalke zeigen.

SV Elversberg: Der Überraschungsmann

Der Saarländer Club, der im Vorjahr erst in der Aufstiegs-Relegation scheiterte, hat erneut einen Umbruch glänzend bewältigt. Trotz des Abgangs von Macher Ole Book zu Borussia Dortmund profitiert die Mannschaft von der Ruhe am Standort und der überzeugenden Arbeit von Trainer Vincent Wagner. Allerdings fehlt ein herausragender Torjäger wie der im Winter abgewanderte Fisnik Asllani.

SV Darmstadt 98: Die Offensivmaschine

Mit 50 Toren verfügt Darmstadt über den stärksten Angriff der Liga. Das Duo Isac Lidberg und der zurückkehrende Fraser Hornby (zusammen 33 Scorerpunkte) macht die Lilien gefährlich. Doch die eklatante Auswärtsschwäche – der letzte Sieg in der Fremde datiert vom 8. November 2025 – und elf Remis in dieser Saison bremsen die Ambitionen.

Hannover 96: Der Qualitätskader

Viele Experten sehen in Hannover den stärksten Kader der Liga. Nach dem überraschenden Abschied von Jörg Schmadtke sind Trainer Christian Titz und Sportchef Ralf Becker wieder auf einer Linie. Doch die vielen unnötigen Punktverluste und der hohe Erwartungsdruck am traditionsreichen Standort lasten schwer auf den Schultern der Spieler.

Hertha BSC: Der späte Verfolger

Die Berliner haben mit fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz noch eine theoretische Chance. Die Mannschaft hat zur Konstanz gefunden, mehrere Profis übernehmen Verantwortung, und das Restprogramm mit Abstiegskandidaten scheint günstig. Doch die Erinnerung an die schwache Hinrunde mit nur zwei Punkten aus drei Spielen gegen Magdeburg, Fürth und Bielefeld mahnt zur Vorsicht.

An diesem Wochenende stehen mit Darmstadt gegen Hannover (Samstag) und Elversberg gegen Schalke (Sonntag) zwei direkte Duelle an, die die Tabellensituation weiter verändern könnten. Das Rennen um den Bundesliga-Aufstieg bleibt bis zum letzten Spieltag spannend.

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