Bayer Leverkusen: Diagnose nach Arthur-Verletzung steht – Syndesmosenriss im Sprunggelenk
Arthur-Verletzung: Syndesmosenriss – Leverkusen bangt um Saison

Diagnose nach Mainz-Spiel: Bayer Leverkusen muss auf Arthur verzichten

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Bayer 04 Leverkusen wird in den kommenden Wochen auf seinen brasilianischen Rechtsverteidiger Arthur verzichten müssen. Der 22-Jährige zog sich im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (Endstand 1:1) eine schwere Verletzung zu.

Syndesmosenriss im linken Sprunggelenk

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit knickte Arthur unglücklich mit dem linken Knöchel um. Die anschließende medizinische Untersuchung ergab einen Riss der Syndesmose im linken Sprunggelenk. Diese Verletzung bedeutet in der Regel eine mehrwöchige Ausfallzeit für den Profi.

Arthur selbst zeigte sich auf Instagram erleichtert, dass die Diagnose nicht noch schwerer ausgefallen ist: „Vielen Dank für all die tröstenden Nachrichten in den letzten Stunden. Zum Glück war es nicht so schlimm, obwohl die Bilder sehr stark waren. Ich danke allen für die Zuneigung und werde bald stärker und besser auf die nächsten Herausforderungen vorbereitet zurück sein“, schrieb der Brasilianer an seine Fans.

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Operation noch nicht entschieden – Engpass auf Rechtsverteidiger-Position

Der Werksklub teilte am Sonntagmittag mit, dass über eine mögliche Operation zeitnah entschieden werden soll. Die Rehabilitation wird Arthur im Leverkusener Trainings- und Reha-Zentrum, der sogenannten „Werkstatt“, durchlaufen.

Der Ausfall des jungen Verteidigers trifft Bayer Leverkusen zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Bereits jetzt fehlt mit Lucas Vázquez (34) ein weiterer Rechtsverteidiger wegen einer Wadenverletzung wochenlang. Damit entsteht auf dieser Position ein erheblicher Engpass im Kader von Trainer Kasper Hjulmand (53).

Axel Tape als Notlösung – Unerfahrener Franzose muss einspringen

Zunächst muss der dänische Trainer auf den 18-jährigen Franzosen Axel Tape zurückgreifen, der gegen Mainz bereits in der zweiten Halbzeit für den verletzten Arthur eingewechselt wurde. Tape hatte zuvor keine nennenswerte Rolle im Profikader gespielt und muss nun in einer schwierigen Phase der Saison beweisen, dass er der Aufgabe gewachsen ist.

Ob Arthur überhaupt noch in der laufenden Saison zum Einsatz kommen kann, bleibt vorerst ungewiss. Die genaue Dauer der Ausfallzeit hängt maßgeblich davon ab, ob sich der Spieler einer Operation unterziehen muss und wie die anschließende Rehabilitation verläuft.

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