Oliver Baumanns Psychospiel: Nationaltorwart verrät sein Elfmeter-Geheimnis
Baumanns Psychospiel: Elfmeter-Geheimnis verraten

Oliver Baumanns Psychospiel: Nationaltorwart verrät sein Elfmeter-Geheimnis

Oliver Baumann (35) von der TSG Hoffenheim hat sich als wahrer Meister der psychologischen Kriegsführung am Elfmeterpunkt erwiesen. Der deutsche Nationaltorwart verriet nun, mit welchem frechen Trick er seinen Gegnern regelmäßig den letzten Nerv raubt und sie zum Verzweifeln bringt.

Das geniale Ablenkungsmanöver

In der 85. Minute des 2:2-Unentschiedens der TSG Hoffenheim in Augsburg sorgte Baumann für einen denkwürdigen Moment. Alexis Claude-Maurice (27) stand am Elfmeterpunkt, doch Baumann machte den Stürmer so extrem nervös, dass dieser den Ball völlig überhastet weit über das Tor schoss. „Mein Plan ging ganz gut auf“, deutete Baumann nach dem Spiel frech an.

Auf Nachfrage verriet der Torwart schließlich sein Geheimnis: „Er hat ja einen Ball, dann darf ich doch auch einen Ball haben.“ Vor dem entscheidenden Elfmeter ging Baumann einfach neben das Tor, schnappte sich einen zweiten Ball und spielte damit herum, während Schiedsrichter und Schütze bereits ungeduldig warteten.

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Psychologische Überlegenheit

Baumann begründete seine ungewöhnliche Taktik mit einer einfachen Frage: „Warum sollte sich der Schütze so lange Zeit nehmen dürfen, wie er will, aber ich dann nicht?“ Dieses Psychospielchen endete einmal mehr mit Baumann als lachendem Gewinner. Es war bereits der zweite Elfmeterschütze in dieser Saison, den der TSG-Keeper allein durch seine Präsenz zum Verschießen brachte.

Mitte Dezember waren bereits die Nerven von HSV-Spieler Rayan Philippe (25) in der Nachspielzeit gegen Hoffenheim versagt. Baumanns psychologische Überlegenheit am Elfmeterpunkt entwickelt sich zu seinem Markenzeichen.

Ein historischer Meilenstein

Gegen Augsburg erreichte Baumann zudem einen beeindruckenden Karrieremeilenstein. Mit seinem Startelf-Einsatz rückte er in die Top 10 der Profis mit den meisten Bundesliga-Einsätzen aller Zeiten auf. Die Partie gegen Augsburg war sein 518. Spiel in der Bundesliga.

„Ich bin natürlich extrem stolz drauf, das bedeutet mir persönlich extrem viel“, gestand Baumann. „Es steckt ja ein bisschen Arbeit dahinter und ein paar Jahre harte Arbeit. Ja, es ist schön.“ Als weiterer aktiver Spieler ist neben ihm nur noch Bayern-Torwart Manuel Neuer (40) in dieser Elitegruppe vertreten, der auf Platz sechs 543 Spiele vorweisen kann.

Baumanns Kombination aus psychologischem Geschick und langjähriger Erfahrung macht ihn zu einem der interessantesten Torhüter der Bundesliga. Sein unkonventioneller Ansatz am Elfmeterpunkt könnte zukünftig Schule machen und die Art und Weise verändern, wie Torhüter mit Drucksituationen umgehen.

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