Bayer Leverkusen: Andrich muss um Platz zittern - Stars kehren zurück
Bayer Leverkusen: Andrich muss um Platz zittern

Bayer Leverkusen: Rückkehr von Stars sorgt für Brisanz im Kader

Nach dem enttäuschenden 3:3-Unentschieden bei Heidenheim blickt Bayer Leverkusen mit neuer Hoffnung nach vorn. Trainer Kasper Hjulmand (53) äußerte sich nach dem Spiel zuversichtlich über die Rückkehr verletzter Spieler. „Es kommen Spieler aus Verletzungen zurück“, erklärte der dänische Trainer auf die Frage nach den Chancen, den vier Punkte Rückstand auf die Champions-League-Plätze noch aufzuholen.

Badé und Ben Seghir bereiten Comeback vor

Konkret stehen zwei wichtige Akteure vor ihrem Wiedereinstieg. Der offensive Mittelfeldspieler Eliesse Ben Seghir (21) befindet sich bereits in seiner zweiten Trainingswoche nach seiner Sprunggelenksverletzung und wird definitiv zur Verfügung stehen. Noch bedeutsamer ist die Rückkehr von Innenverteidiger Loic Badé (25), der nach seiner Oberschenkelmuskelverletzung wieder mit dem Team trainiert.

Die Rückkehr des Franzosen wirft jedoch entscheidende Fragen auf: Wird Badé sofort in der Startelf gegen Wolfsburg stehen oder erst eine Woche später beim Topspiel in Dortmund? Seine Verpflichtung im vergangenen Sommer für 25 Millionen Euro vom FC Sevilla erfolgte mit der klaren Absicht, ihn als Abwehrchef einzusetzen.

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Andrich unter Druck nach Fehlleistungen

Während Badés Verletzungspause übernahm Kapitän Robert Andrich (31) die Rolle in der Zentrale der Dreierkette und machte dies lange Zeit sehr gut. In jüngster Zeit jedoch geriet der erfahrene Defensivspieler unter Kritik. Sowohl beim 1:1 gegen den FC Bayern als auch beim 3:3 in Heidenheim leitete er mit individuellen Fehlern gegnerische Ausgleichstore ein.

Allein durch diese beiden Patzer fehlen Bayer Leverkusen vier mögliche Punkte, was die angestrebten Champions-League-Plätze deutlich gefährdet. Nach rein leistungsbezogenen Kriterien müsste Badé daher eine neue Chance als Boss der Defensive erhalten.

Kabinenklima als zusätzlicher Faktor

Die Entscheidung von Trainer Hjulmand wird auch das Innenverhältnis der Mannschaft beeinflussen. Bereits der Torwartwechsel von Janis Blaswich (34) zu Mark Flekken (32) nach dessen Genesung sorgte für Verwunderung und Diskussionen. Viele Spieler hatten großes Vertrauen in Blaswich und sahen keinen zwingenden Grund für den Wechsel.

Eine ähnliche Situation könnte sich nun in der Innenverteidigung ergeben. Badé trotz der jüngsten Fehler von Andrich keine Spielzeit zu geben, könnte im Kabinenklima als inkonsequent wahrgenommen werden. Andererseits steht die sportliche Leistung im Vordergrund, und hier hat Andrich in den entscheidenden Momenten der vergangenen Spiele Schwächen gezeigt.

Die kommenden Trainingseinheiten und das Testspiel werden zeigen, wie Hjulmand die Personalie löst. Fest steht: Die Rückkehr der verletzten Stars bringt gesunden Konkurrenzdruck, zwingt aber auch zu schwierigen Entscheidungen, die über den weiteren Saisonverlauf mitentscheiden könnten.

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