Bayer Leverkusen: Saison vorzeitig beendet für Martin Terrier
Die Diagnose ist eindeutig und für Bayer Leverkusen ein herber Rückschlag: Martin Terrier wird im Verlauf der restlichen Spielzeit nicht mehr zum Einsatz kommen können. Der 29-jährige französische Angreifer zog sich beim 3:3 von Bayer Leverkusen am 21. März 2026 in Heidenheim eine Muskelverletzung im hinteren rechten Oberschenkel zu. „Die Saison ist für Martin beendet“, bestätigte Bayer-Trainer Kasper Hjulmand am Freitagvormittag.
Verletzungspech setzt sich fort
Terrier wurde in der Partie gegen den Tabellenletzten in der 46. Minute eingewechselt, doch nach nur sechs Minuten war sein Einsatz bereits wieder beendet. Bei einem Konter zog sich der Bayer-Profi die schmerzhafte Blessur zu, die eine wochenlange Zwangspause zur Folge hat. Dies ist nicht das erste Mal, dass Terrier mit Verletzungen zu kämpfen hat: Nach seinem Wechsel aus Rennes im Sommer 2024 plagten ihn immer wieder gesundheitliche Probleme. Ein besonders schwerer Schlag war ein Achillessehnenriss im Jahr 2025, der ihn für fast zehn Monate außer Gefecht setzte.
Weitere Ausfälle bei Bayer Leverkusen
Im selben Spiel gegen Heidenheim traf es auch Verteidiger Jarell Quansah. Der 23-jährige englische Nationalspieler zog sich eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zu und musste für die WM-Vorbereitungsspiele gegen Uruguay (1:1) und Japan (0:1) absagen. Er wird auch für das Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag um 15:30 Uhr fehlen. Immerhin gibt es einen Lichtblick: Quansah hat nach Informationen bereits wieder mit dem Lauftraining begonnen. „Wir haben Hoffnung für das Spiel nächste Woche in Dortmund“, äußerte sich Trainer Hjulmand optimistisch.
Rückkehrer stärken den Kader
Während Quansah ausfällt, kehrt Loïc Badé in den Kader zurück. Der 25-jährige Franzose, der sich am 21. Februar beim 0:1 in Berlin eine Muskelverletzung zugezogen hatte, wäre laut Hjulmand sogar direkt für die Startformation bereit. Eine weitere Rückkehr deutet sich mit Eliesse Ben Seghir an. Der 21-jährige Marokkaner hatte sich vor dem Finale des Afrika-Cups am Sprunggelenk verletzt, trainiert aber seit zwei bis drei Wochen wieder komplett mit der Mannschaft. „Er ist einer von sieben Spielern bei uns für die Zehner-Position“, so Hjulmand.
Die Verletzungssorgen bei Bayer Leverkusen sind damit akut, doch mit den Rückkehrern Badé und möglicherweise Ben Seghir gibt es auch positive Nachrichten für die Werkself. Die kommenden Spiele werden zeigen, wie die Mannschaft mit diesen personellen Engpässen umgeht.



