Torwart-Held Liesegang: Nach Derby-Sieg winkt Vertragsverlängerung bei Carl Zeiss Jena
Liesegang: Derby-Held vor Vertragsverlängerung bei Carl Zeiss

Torwart-Held sichert Derby-Sieg: Liesegang vor Vertragsverlängerung bei Carl Zeiss Jena

Im irren Thüringenpokal-Halbfinale zwischen den Erzrivalen Rot-Weiß Erfurt und dem FC Carl Zeiss Jena wurde Torwart Marius Liesegang (26) zum entscheidenden Matchwinner. Beim spektakulären 9:7 nach Elfmeterschießen, das nach 120 Minuten mit einem 5:5 endete, parierte der Schlussmann gleich zwei Strafstöße und katapultierte seine Mannschaft damit ins Finale.

Vertragsgespräche laufen bereits

Seine herausragende Leistung könnte dem Torhüter nun eine Verlängerung seines zum 30. Juni auslaufenden Vertrags beim FC Carl Zeiss Jena einbringen. „Es gab schon Gespräche mit Sportchef Miro Jovic. Ich denke, wir sind da ganz entspannt“, verriet Liesegang nach dem Spiel. Der Torwart hat sich mit seiner Paradedisziplin erneut ins Rampenlicht gestellt und damit seine Verhandlungsposition deutlich verbessert.

Laser-Attacke und psychologische Kriegsführung

Das Elfmeterschießen verlief jedoch nicht ohne Zwischenfälle. Ein Zuschauer versuchte offenbar, Liesegang mit einem Laserpointer zu blenden. „Beim ersten Schuss wurde ich gelasert. Ich habe es dem Schiedsrichter gesagt und mir auch ein bisschen Zeit gelassen, damit der Schütze nachdenkt“, schilderte der Torwart die ungewöhnliche Situation.

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Diese Taktik zeigte Wirkung: Erfurts Kapitän Maxime Awoudja, der bereits im Spiel zum 1:1 getroffen hatte, stand minutenlang am Punkt, durfte aber nicht schießen. Die lange Wartezeit brachte ihn sichtlich aus dem Konzept. „Klar ist das Taktik. Der Druck liegt beim Schützen. Ich musste aber aufpassen, dass ich nicht noch Gelb-Rot bekomme“, erklärte Liesegang seine Vorgehensweise.

Vorherige Ansage wird Realität

Bereits vor dem Elfmeterschießen hatte der Torwart eine klare Ansage gemacht. „Ich habe den Jungs vorher gesagt: Ich hole euch zwei Dinger“, erinnerte sich Liesegang. Diese Vorhersage wurde Realität – nicht zuletzt dank intensiven Trainings der Elfmetersituationen im Vorfeld des Derbys.

Insgesamt musste der Torwart in den 120 Spielminuten zwar fünf Gegentreffer hinnehmen, doch in der entscheidenden Phase bewies er Nervenstärke und rettete seine Mannschaft. Der FC Carl Zeiss Jena kann sich nun auf das Thüringenpokal-Finale freuen, während bei Marius Liesegang die Vertragsverhandlungen auf der Zielgeraden sind.

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