Bayer Leverkusen von Verletzungspech heimgesucht
Der enttäuschende 3:3-Auswärtsremis bei der TSG Heidenheim hat für Bayer 04 Leverkusen nicht nur zwei verlorene Punkte im Kampf um die Champions League bedeutet, sondern auch zwei schmerzhafte personelle Ausfälle. Sowohl der französische Angreifer Martin Terrier als auch der englische Verteidiger Jarell Quansah mussten im Spiel auf der Ostalb verletzt ausgewechselt werden und werden dem Werksklub vorerst fehlen.
Terriers erneuter Rückschlag
Martin Terrier, der erst im Januar 2025 einen Achillessehnenriss erlitten hatte, kam in der zweiten Halbzeit gegen Heidenheim für Ernest Poku auf den Platz. Doch das Pech blieb dem 29-Jährigen treu. Bereits in der 51. Spielminute geriet der Stürmer bei der Verarbeitung eines Passes von Malik Tillman ins Stolpern und fasste sich sofort an den rechten hinteren Oberschenkel. Nur drei Minuten später musste Terrier für Nathan Tella vom Feld getragen werden. Die Diagnose des Vereins lautet eindeutig: Muskelverletzung. Über die Dauer der Ausfallzeit wollte Bayer Leverkusen zunächst keine Prognose abgeben, was die Sorge um die Fitness des wichtigen Offensivspielers weiter schürt.
Quansah verpasst Länderspiele
Doppelt bitter traf es den Sommer-Neuzugang Jarell Quansah. Der 23-jährige Innenverteidiger, der im vergangenen Sommer von Liverpool nach Leverkusen wechselte, zog sich eine Verletzung am vorderen linken Oberschenkel zu. Für den englischen Nationalspieler bedeutet dies nicht nur eine Pause im Vereinsgeschäft, sondern auch das verpasste Debüt in der englischen Nationalmannschaft. Quansah musste für die anstehenden WM-Testspiele gegen Uruguay und Japan in London absagen. Auch über seine Ausfallzeit machte der Werksklub keine konkreten Angaben, was die Planungsunsicherheit vor dem wichtigen Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am 4. April erhöht.
Personelle Engpässe vor Wolfsburg-Spiel
Nach der Länderspielpause wird Bayer Leverkusen nicht nur auf Terrier und Quansah verzichten müssen. Mittelfeldspieler Aleix Garcia ist nach seiner fünften gelben Karte gegen Heidenheim gesperrt. Ein kleiner Lichtblick könnte die mögliche Rückkehr von Verteidiger Loïc Badé und dem talentierten Offensivspieler Eliesse Ben Seghir sein. Letzterer hatte nach einer schweren Sprunggelenksverletzung vergangene Woche wieder mit dem Mannschaftstraining begonnen. Die Verletzungen von Terrier und Quansah stellen Trainer und Sportdirektor jedoch vor erhebliche personelle Herausforderungen im entscheidenden Saisonfinale.



