Historischer Meilenstein: Bayern München übertrifft eigenen Bundesliga-Torrekord
In einem denkwürdigen Spiel am Hamburger Millerntor hat der FC Bayern München einen neuen Meilenstein in der Geschichte der Bundesliga gesetzt. Beim souveränen 5:0 (1:0)-Sieg gegen den FC St. Pauli knackten die Münchner den 54 Jahre alten Rekord für die meisten Tore in einer Spielzeit.
Goretzka schreibt Geschichte mit dem 102. Treffer
Leon Goretzka ging als Rekordbrecher in die Annalen ein. In der 53. Minute erzielte er das zwischenzeitliche 2:0 und damit den 102. Saisontreffer für Bayern. Dieser Tor überbot die bisherige Bestmarke aus der Saison 1971/1972, als Legenden wie Franz Beckenbauer und Gerd Müller 101 Tore für die Bayern erzielten. Beckenbauer hatte damals das 101. Tor per Freistoß verwandelt.
Neben Goretzka trugen Jamal Musiala (9. Minute), Michael Olise (54. Minute), Nicholas Jackson (65. Minute) und Raphaël Guerreiro (88. Minute) zum kantigen Sieg bei. Dieser Triumph unterstreicht die offensive Stärke des Rekordmeisters in der aktuellen Spielzeit.
Historischer Kontext und zukünftige Chancen
Für den FC Bayern ist es bereits das dritte Mal in der Bundesliga-Historie, dass die Mannschaft die magische 100-Tore-Marke erreicht oder übertrifft. Unter Trainer Hansi Flick gelang dies in der Saison 2019/2020 mit genau 100 Treffern, wobei der Rekord aus den 1970er Jahren knapp verfehlt wurde. In den Folgesaisons 2020/2021 und der vergangenen Spielzeit blieben die Bayern jeweils bei 99 Toren stehen.
Mit fünf weiteren Partien bis zum Saisonende haben die Bayern nun die Gelegenheit, den neuen Rekord noch weiter auszubauen. Zudem könnte Toptorjäger Harry Kane, der aktuell bei 31 Treffern steht, die Bestmarke von Robert Lewandowski mit 41 Toren in einer Saison aus der Spielzeit 2020/21 übertreffen. Diese Perspektiven machen die verbleibenden Spiele zu einem spannenden Finale der Offensivstatistik.
Der Sieg gegen St. Pauli festigt nicht nur die Tabellenführung der Bayern, sondern schreibt auch ein neues Kapitel in der reichen Vereinsgeschichte. Fans und Experten sind gespannt, wie hoch die endgültige Torausbeute am Saisonende ausfallen wird.



