FC Bayern stellt Torrekord auf - Leverkusen jubelt, Wolfsburg in Abstiegsnot
Bayern mit Torrekord - Leverkusen siegt, Wolfsburg in Not

FC Bayern München schreibt mit Torrekord Bundesliga-Geschichte

Der FC Bayern München hat in der Fußball-Bundesliga einen neuen historischen Meilenstein gesetzt. Beim klaren 5:0 (1:0)-Auswärtssieg gegen den FC St. Pauli am 29. Spieltag erhöhten die Münchner ihr Saisontorkonto auf beeindruckende 105 Treffer. Damit übertraf der Rekordmeister seinen eigenen Torrekord aus der Saison 1971/72, als die Mannschaft um Gerd Müller auf 101 Tore kam. Fünf verschiedene Torschützen – Jamal Musiala (9. Minute), Leon Goretzka (53.), Michael Olise (54.), Nicolas Jackson (64.) und Raphaël Guerreiro (88.) – machten den Sieg am Millerntor perfekt.

Leverkusen feiert wichtigen Sieg im Champions-League-Rennen

Einen entscheidenden Erfolg im Kampf um die internationalen Plätze feierte Bayer Leverkusen. Die Werkself gewann beim Westrivalen Borussia Dortmund mit 1:0 (1:0) durch ein Tor von Robert Andrich in der 42. Minute. Dieser Sieg rückte Leverkusen zumindest für einen Tag auf nur einen Punkt an den Tabellenvierten VfB Stuttgart (53 Punkte) heran. RB Leipzig festigte mit einem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach durch Yan Diomande (81.) seinen dritten Platz.

VfL Wolfsburg steckt tief in der Abstiegskrise

Im unteren Tabellenbereich wird die Situation für den VfL Wolfsburg immer dramatischer. Die Niedersachsen kassierten beim 1:2 (0:2) gegen Eintracht Frankfurt die nächste Niederlage und bleiben mit mageren 21 Punkten Tabellenvorletzter. Selbst Schlusslicht 1. FC Heidenheim (19 Punkte) rückte nach einem 3:1 (2:0)-Sieg gegen Union Berlin wieder in Reichweite. Für Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking, bereits der dritte Coach dieser Saison, wartet seit vier Spielen auf einen Sieg. Dem Meister von 2009 droht ernsthaft der erste Abstieg in die Zweitklassigkeit seit dem Aufstieg 1997.

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Jungdebütant und Fan-Unmut im Fokus

Bei Union Berlin betrat unterdessen das Offensivtalent Linus Güther mit 16 Jahren und drei Tagen die Bundesliga-Bühne. Durch seine Einwechslung in der 84. Minute wurde er zum zweitjüngsten Spieler der Liga-Historie. Nur Youssoufa Moukoko war mit 16 Jahren und einem Tag noch jünger. Kritik gab es in Dortmund für Nationalverteidiger Nico Schlotterbeck, der trotz seiner Vertragsverlängerung Pfiffe von den eigenen Fans erntete. Auch Gladbachs Kapitän Rocco Reitz, der zukünftig bei RB Leipzig spielen wird, sah sich im Spiel gegen seinen künftigen Club mit Unmut konfrontiert.

Der FC Bayern konzentriert sich nun voll auf das Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid am Mittwoch, nachdem das Hinspiel mit 2:1 gewonnen wurde. Der Vorsprung auf Tabellenzweiten Dortmund beträgt in der Liga zwölf Punkte. Heidenheim zeigte mit seinem dritten ungeschlagenen Spiel in Folge weiter Kampfgeist, bleibt aber mit sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz noch unter Druck.

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