Enttäuschende Niederlage für den BVB
Borussia Dortmund hat am 11. April 2026 mit 0:1 gegen Bayer Leverkusen verloren. Die Partie war von schwachen Leistungen auf Seiten der Dortmunder geprägt, was sich in der Einzelkritik der Spieler deutlich widerspiegelte. Insgesamt drei Akteure des BVB erhielten die Note 5, die schlechteste Bewertung des Tages.
Die schwächsten Leistungen im Fokus
Serhou Guirassy zeigte eine ausgesprochen schwache Vorstellung. Der Top-Stürmer war überhaupt kein Faktor im Spiel und konnte keine Gefahr für die Leverkusener Abwehr entwickeln. Sinnbildlich für seinen Abend war ein Schuss in der zweiten Halbzeit, der weit neben das Tor ging und Pfiffe von den eigenen Fans zur Folge hatte.
Julian Ryerson, sonst als Vorlagen-König bekannt, lieferte diesmal nicht ab. Seine Flanken kamen längst nicht so präzise wie in den vergangenen Monaten, was die Offensivbemühungen des BVB erheblich beeinträchtigte.
André Silva, der für seine Joker-Einsätze belohnt wurde und von Beginn an in der Doppelspitze spielte, konnte nicht überzeugen. Offensiv klappte nicht viel, und vor dem 0:1 sah er nicht gut aus. Zwar wurde er schlecht angespielt, doch auch in den Zweikämpfen fehlte seine Präsenz.
Gemischte Bilanz in der Abwehr
Torhüter Gregor Kobel zeigte sich etwas wackelig und hatte schon bessere Auftritte im BVB-Trikot. Beim Gegentor konnte er jedoch nichts machen und erhielt eine Note 4.
Nico Schlotterbeck bestritt sein erstes Spiel nach der Vertragsverlängerung, wurde aber von der Südtribüne ausgepfiffen – vermutlich wegen seines langen Zögerns und der WM-Klausel im Vertrag. Auf dem Rasen leistete er sich einige Fehler im Aufbauspiel, war aber mit starken Grätschen zur Stelle und bekam eine Note 3.
Waldemar Anton war der beste Dortmunder in der Dreierkette, machte es insgesamt souverän und dirigierte seine Kollegen lautstark, was mit einer Note 3 belohnt wurde.
Mittelfeld ohne Durchschlagskraft
Im Mittelfeld fielen besonders Marcel Sabitzer und Jude Bellingham negativ auf. Sabitzer fiel fast überhaupt nicht auf und leistete sich zwar keine großen Fehler, blieb aber ohne offensiven Impuls. Bellingham wählte wieder ausschließlich seine sichere Spielweise und wurde weder gefährlich im Spiel nach vorn noch durch mutige Pässe. Beide erhielten die Note 4.
Julian Brandt forderte zwar immer wieder den Ball und versuchte sich einzubringen, vergab aber kurz vor Schluss eine dicke Chance, was ebenfalls zu einer Note 4 führte.
Wechsel bringen wenig Veränderung
Die Einwechslungen brachten kaum frischen Wind. Maximilian Beier (ab 59.) zeigte sich aktiv und erhielt eine Note 3, während Carney Chukwuemeka (ab 64.) keinen neuen Impuls lieferte und mit Note 4 bewertet wurde. Gonçalo Inácio (ab 65.) deutete an, warum er als vielsprechendes Talent gilt, und bekam eine Note 3.
Für Salih Özcan und Abdoulaye Kabar (beide ab 76.) kam die Einwechslung zu spät für eine Bewertung.
Insgesamt muss der BVB nach dieser enttäuschenden Leistung dringend an seiner Konstanz arbeiten, um in der Bundesliga wieder Anschluss an die Spitzenteams zu finden.



