BVB-Sportdirektor Book klärt Namensverwirrung: 'Den Nils habe ich vor 30 Jahren abgeschafft'
BVB-Sportdirektor Book klärt Namensverwirrung auf

BVB-Sportdirektor Book klärt Namensverwirrung: 'Den Nils habe ich vor 30 Jahren abgeschafft'

Die offizielle Vorstellung des neuen Sportdirektors von Borussia Dortmund brachte eine überraschende Klarstellung: Nils-Ole Book oder doch einfach nur Ole Book? Diese Frage beschäftigte die Fußballwelt seit Bekanntwerden des Wechsels von der SV Elversberg zum BVB. Auf der Pressekonferenz am Mittwoch beendete der 40-Jährige die Spekulationen höchstpersönlich und mit einem Augenzwinkern.

Die Namensfrage wird zum Thema der Vorstellung

Nach der sofortigen Trennung von Sebastian Kehl präsentierte Borussia Dortmund seinen Nachfolger in einer offiziellen Veranstaltung. Bereits in den Veröffentlichungen beider Vereine war nur von Ole Book die Rede, was bei Medienvertretern Fragen aufwarf. Ein Journalist nutzte die Gelegenheit direkt: "Wo ist der Nils geblieben?" Diese Nachfrage bezog sich auf die Diskrepanz zwischen dem bürgerlichen Namen Nils-Ole Book und der verwendeten Kurzform.

Book antwortete mit einer persönlichen Anekdote: "Den Nils habe ich vor über 30 Jahren höchstpersönlich abgeschafft. Das kriegt man wirklich nicht mehr zu hören." In humorvoller Weise fügte er hinzu: "Das letzte Mal, als ich das zu hören bekam, da hab ich, glaube ich, mit fünf Jahren zu Hause Ärger bekommen. Den würde ich lieber weglassen. Ich weiß auch nicht, wie er sich so lange halten konnte."

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Praktische Gründe für die Namensänderung

Auf Nachfrage von Geschäftsführer Carsten Cramer erläuterte Book die praktischen Hintergründe seiner Entscheidung. "Ich hatte jetzt viele Jahre den Nils in der E-Mail-Adresse, weil wir es dann irgendwann nicht mehr zurückdrehen konnten. Das ist sehr, sehr sperrig, auch wenn man es versucht, zu diktieren." Diese Erklärung unterstrich die alltäglichen Herausforderungen, die mit dem Doppelnamen verbunden sind.

Mit dieser klaren Aussage sollte endgültig Gewissheit über die korrekte Anrede des neuen BVB-Sportdirektors herrschen. Book unterschrieb in Dortmund einen Vertrag bis zum Jahr 2029 und übernimmt damit eine Schlüsselposition für die sportliche Zukunft des Vereins. Seine Aufgabe wird es sein, den Weg für zukünftige Erfolge des Bundesligisten zu bereiten und die sportliche Entwicklung strategisch zu steuern.

Die Vorstellung markiert den offiziellen Beginn von Books Tätigkeit beim BVB nach seinem Wechsel von der SV Elversberg. Seine erste Amtshandlung war damit nicht nur die Übernahme der neuen Position, sondern auch die endgültige Klärung einer persönlichen Frage, die überraschend viel Aufmerksamkeit erregt hatte.

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