Arizona Cardinals beenden Ära von Kyler Murray
Die Arizona Cardinals werden sich zum Start des neuen Liga-Jahres am 11. März von ihrem langjährigen Quarterback Kyler Murray trennen. Dies bestätigten sowohl mehrere NFL-Insider als auch der Spieler selbst am späten Dienstagabend. Damit endet nach sieben Jahren die Zusammenarbeit mit dem einstigen No.1-Pick des Drafts von 2019.
Finanzielle und sportliche Hintergründe der Trennung
Für Murray standen im Jahr 2026 garantierte 36,8 Millionen US-Dollar zu. Weitere 19,5 Millionen für das Jahr 2027 wären am fünften Tag des neuen Liga-Jahres fällig geworden. Durch die frühzeitige Trennung vermeiden die Cardinals diese finanzielle Verpflichtung. Sportlich bleibt Murrays Bilanz bei den Cardinals mit einer Playoff-Teilnahme und einer 0:1-Statistik in der Postseason überschaubar.
Der 28-jährige Quarterback kam in seinen sieben Spielzeiten bei den Cardinals auf insgesamt 121 Passing-Touchdowns bei 60 Interceptions. Verletzungsprobleme warfen ihn in seiner Entwicklung zurück – in den vergangenen drei Jahren verpasste er mehrere Spiele aufgrund gesundheitlicher Probleme.
Neue Ära unter Head Coach Mike LaFleur
Unter dem neuen Head Coach Mike LaFleur beginnt bei den Cardinals ein umfassender Umbruch. Als interne Option steht mit Jacoby Brissett ein erfahrener Veteran zur Verfügung. In seinen fünf Starts im Jahr 2025 erreichte Brissett durchschnittlich 314 Passing-Yards pro Partie bei einem beeindruckenden 10:3-Touchdown-Interception-Verhältnis. Zudem stellte er mit 47 erfolgreichen Pässen in einem einzelnen Spiel einen neuen NFL-Rekord auf.
Parallel dazu prüfen die Cardinals aktiv den Quarterback-Markt. Besonderes Interesse besteht an Jimmy Garoppolo, den LaFleur noch aus gemeinsamer Zeit bei den Los Angeles Rams kennt. Die Verpflichtung eines hoch gedrafteten Rookies gilt dagegen aktuell nicht als wahrscheinlichste Lösung für die Cardinals.
Neue Perspektiven für Kyler Murray
Für Kyler Murray eröffnet die Entlassung durch die Cardinals neue Möglichkeiten. Sein Name wird bereits ligaweit gehandelt, und der Quarterback hat nun die Chance, sein nächstes sportliches Ziel selbst zu wählen. Der frühere Offensive Rookie of the Year kann sich bei einer neuen Franchise neu erfinden und seine Karriere fortsetzen.
Die Trennung markiert einen bedeutenden Wendepunkt für beide Seiten – die Cardinals beginnen eine neue Ära unter Coach LaFleur, während Murray nach sieben Jahren in Arizona eine neue sportliche Heimat sucht.



