Schwerer Fan-Eklat bei Zweitliga-Spiel in Dresden
Beim Abendspiel der 2. Bundesliga zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC ist es am 4. April 2026 zu einem unfassbaren Skandal gekommen. Eine große Gruppe von Hooligans, die in den Farben der SGD Dynamo gekleidet waren, sorgte für chaotische Szenen, die zu einer langen Spielunterbrechung führten.
Platzsturm und Pyro-Attacke auf Gästefans
Nach knapp 20 Spielminuten stürmten die Dynamo-Hooligans zunächst auf den Rasen. Anschließend feuerten sie Pyrogeschosse gezielt auf den Fanblock der Berliner Gästefans. Schiedsrichter Sven Jablonski hatte die Mannschaften bereits zuvor in die Kabinen geschickt, als die ersten Personen das Spielfeld betraten.
Unmittelbar vor dem Hertha-Block eskalierte die Situation, als mehrere Pyrotechnik-Artikel im Bereich der Berliner Fans landeten. Die Polizei griff daraufhin mit einem Großaufgebot an Beamten ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Flucht über das gesamte Spielfeld
Die gewalttätigen Dynamo-Anhänger traten nach der Pyro-Attacke die Flucht an. Sie rannten über das gesamte Spielfeld und verschwanden schließlich in der Heimkurve, die während des gesamten Vorfalls mit einer großen Choreografie präsent war.
Die Polizei sicherte den Rasen mit zahlreichen Einsatzkräften ab. Ob das Spiel nach dieser schweren Störung noch einmal angepfiffen werden würde, blieb zunächst völlig offen und ungewiss.
Dieser Vorfall wirft erneut kritische Fragen zur Sicherheit bei Fußballspielen der 2. Bundesliga auf und zeigt, wie schnell friedliche Sportveranstaltungen durch gewaltbereite Hooligans eskalieren können.



