Englands Fußball-Klubs in der Champions League: Presse zerlegt Premier-League-Teams nach historisch schlechtem Start
Englands Fußball-Klubs: Presse zerlegt Premier-League-Teams nach CL-Start

Englands Fußball-Klubs in der Champions League: Presse zerlegt Premier-League-Teams nach historisch schlechtem Start

Zwei schwarze Abende für den englischen Fußball haben zu einer beispiellosen Medienkritik geführt. In den Hinspielen des Achtelfinales der Champions League blieben alle englischen Vertreter sieglos, bei vier Niederlagen kassierten sie insgesamt 14 Gegentore. Diese herben Schlappen haben eine Welle der Enttäuschung und scharfen Kritik in der britischen Presse ausgelöst.

Manchester Citys sportliche Katastrophe in Madrid

Bei Real Madrid erlebte Manchester City eine sportliche Demütigung mit einer 0:3-Niederlage. Die britischen Zeitungen überschlugen sich mit vernichtenden Urteilen. „The Telegraph“ schrieb: „Guardiola und Co. wurden von Real förmlich in Stücke gerissen.“ Besonders der Hattrick von Federico Valverde in der ersten Halbzeit wurde als entscheidend beschrieben.

„The Guardian“ analysierte: „Federico Valverde war der Held von Real Madrid, der sich mit einem unvergesslichen Hattrick in der ersten Halbzeit, der Manchester City vernichtete und Pep Guardiola als taktischen Neuling erscheinen ließ, in die Geschichte dieses traditionsreichen Vereins einschrieb.“

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Die „Sun“ kommentierte sarkastisch: „Manchester City wurde von Real Madrid vernichtend geschlagen, während Titelverteidiger PSG Chelsea in Paris vorführte. Und da heißt es, die Premier League sei die beste Liga der Welt...“

Chelseas Zusammenbruch in Paris

Ebenfalls eine schwere Niederlage erlitt Chelsea mit 2:5 bei Paris Saint-Germain. Die „Daily Mail“ kritisierte: „Chelsea hat sich das selbst zuzuschreiben. Die Blues lagen 16 Minuten vor Schluss noch gut im Rennen, dann brachen sie ein. Ein Rückstand von einem Tor kann aufgeholt werden, vielleicht zwei, aber drei? Das scheint ein Wunder zu erfordern.“

Der „Mirror“ machte Torhüter Filip Jorgensen für den Zusammenbruch verantwortlich: „Chelsea kapituliert bei PSG, nachdem ein Fehler den Zusammenbruch auslöst und die Hoffnungen der Blues zunichte macht. Die Champions League dieser Woche war geprägt von englischen Torhütern, die alles taten, um sich selbst zu schaden.“

Tottenhams Kernschmelze in Madrid

Bereits am Dienstag hatte Tottenham Hotspur mit 2:5 bei Atlético Madrid verloren. Die „Daily Mail“ beschrieb: „Die Spurs erleiden eine Kernschmelze in Madrid: Gerade wenn man denkt, dass die Spurs nicht noch tiefer sinken können, tun sie genau das. Sie haben in Madrid nicht nur verloren, sie haben sich blamiert.“

„The Guardian“ urteilte noch härter: „Wenn es einen Ort gibt, der noch tiefer liegt als der Tiefpunkt, dann scheint Tottenham fest entschlossen zu sein, dorthin zu gelangen. Es war nicht einmal die 5:2-Niederlage, die wehtat, sondern die Art und Weise, wie es passiert ist.“

Liverpools Probleme in Istanbul

Auch Liverpool kassierte eine Niederlage mit 0:1 bei Galatasaray Istanbul. „Sky Sports“ sprach von einem „desaströsen Abend für Liverpool“, während die „Daily Mail“ die Situation zusammenfasste: „Victor Osimhens Elfmeter besiegt die Reds, die in dem höllischen Chaos keine Ruhe finden und Arne Slot vor Probleme stellen.“

Lichtblicke für Arsenal und Newcastle

Immerhin konnten sich Arsenal mit 1:1 bei Bayer Leverkusen und Newcastle United mit 1:1 gegen Barcelona Unentschieden sichern. Die „Daily Mail“ konstatierte, dass beide Klubs mit diesen Ergebnissen „zumindest ein wenig Respekt verschaffen“ konnten.

Insgesamt markieren diese Ergebnisse einen historisch schlechten Start für die englischen Vertreter in der Champions League. Sechs Spiele ohne Sieg stellen eine beispiellose Serie dar, die die angebliche Überlegenheit der Premier League ernsthaft in Frage stellt. Die Rückspiele werden nun zu wahren Härtetests für die mental angeschlagenen englischen Teams.

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