Experten fordern Neuer-Comeback beim DFB: Rufe nach Rückkehr werden lauter
Experten fordern Neuer-Comeback beim DFB

Experten fordern Neuer-Comeback beim DFB: Rufe nach Rückkehr werden lauter

Nach seinem beeindruckenden Auftritt in der Champions League mehren sich die Rufe nach einem DFB-Comeback von Torhüter Manuel Neuer für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft. Frühere Mitspieler und renommierte Experten schwärmen öffentlich von den Leistungen des ehemaligen Nationaltorwarts und stellen damit die bisherige Entscheidung des Deutschen Fußball-Bunds in Frage.

Höwedes und Matthäus sprechen sich deutlich aus

Benedikt Höwedes, ehemaliger Teamkollege und Weltmeister von 2014, äußerte sich gegenüber dem Nachrichtenportal t-online sehr deutlich: „Es müssen die besten Spieler zur WM, und Manu ist mit Abstand der beste Torhüter der Welt.“ Der Ex-Profi betonte, dass es zwar Neuers eigene Entscheidung gewesen sei, die Nationalmannschaft zu verlassen, aber aus seiner Sicht müsse der Torwart mitgenommen werden.

Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus positionierte sich nach dem Erfolg des FC Bayern im Champions-League-Viertelfinale bei Real Madrid klar: „Dieser Neuer ist Weltklasse, gehört in die Nationalmannschaft.“ Allerdings zeigte sich Matthäus skeptisch, ob Bundestrainer Julian Nagelsmann diese Möglichkeit ernsthaft in Betracht ziehen würde.

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Fjörtoft stellt fundamentale Frage

Der ehemalige Bundesliga-Profi und heutige TV-Experte Jan Age Fjörtoft stellte bei Sky Austria eine grundsätzliche Frage in den Raum: „Welches Land auf der ganzen Welt nimmt seinen besten Torwart nicht mit?“ Fjörtoft argumentierte, dass Nagelsmann, der aktuell mit Oliver Baumann als Nummer eins plant, dringend umdenken müsse, wenn er Neuers aktuelle Leistungen sehe.

Der Experte ist überzeugt: „Wenn Nagelsmann ihn anruft und sagt: Willst du mein erster Torwart sein? Dann spielt er, das wissen wir alle.“ Diese Einschätzung teilen viele Beobachter der Szene, die Neuers Klasse trotz seines Alters von 40 Jahren unbestritten sehen.

Neuer bleibt bei seiner Position

Trotz der zahlreichen öffentlichen Appelle zeigt sich Manuel Neuer bisher unbeeindruckt. Nach dem Champions-League-Spiel wies er entsprechende Nachfragen deutlich zurück: „Wir brauchen das Thema gar nicht aufmachen. Wo haben wir denn gespielt heute?“ Der Torhüter betonte, er habe seine Position klar dargelegt und konzentriere sich nun vollständig auf den FC Bayern.

Diese Haltung steht im Kontrast zu den wachsenden Forderungen aus der Fachwelt. Die Diskussion um ein mögliches Comeback des Weltmeisters von 2014 gewinnt damit weiter an Dynamik, während sich die Vorbereitungen auf die WM in den USA, Mexiko und Kanada intensivieren.

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