Niclas Füllkrug: Fokus auf Fußball statt Politik vor der WM 2026
Füllkrug: WM-Fokus auf Fußball, nicht Politik

Füllkrug setzt klaren Fokus auf Fußball vor der WM 2026

Nationalstürmer Niclas Füllkrug positioniert sich eindeutig im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Der Angreifer des italienischen Traditionsvereins AC Mailand betont im Gespräch mit dem kicker, dass für ihn ausschließlich der sportliche Aspekt im Mittelpunkt steht.

Keine Beteiligung an politischen Diskussionen

„Es gibt immer Menschen, die irgendwelche Ideen formulieren, die sie von uns einfordern möchten. Aber mir geht es rein ums Fußballerische“, erklärt der 33-jährige Stürmer. Füllkrug weist damit deutlich die Erwartung zurück, sich an der aktuellen Boykott-Debatte rund um das XXL-Turnier zu beteiligen. Für ihn sei die Weltmeisterschaft das Größte, was ein Fußballer erreichen könne, und die Mannschaft tue gut daran, sich vollständig darauf zu konzentrieren.

Dennoch zeigt sich der erfahrene Spieler informiert über die Geschehnisse in den Gastgeberländern. „Ich bin mittlerweile 33, und in diesem Alter liest man sicher die eine oder andere Nachricht mehr als mit 19“, so Füllkrug. Er bekomme mehr von der Welt mit und sei dementsprechend über die Entwicklungen in den USA im Bilde.

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Wechsel zu Mailand unabhängig von WM-Plänen

Sein Winterwechsel vom englischen Klub West Ham United zum AC Mailand sei komplett unabhängig von der anstehenden Weltmeisterschaft erfolgt. „Ich hätte alles genauso gemacht, auch wenn keine WM im Sommer anstünde“, betont der Nationalspieler. Das Thema werde ihm momentan etwas zu groß gemacht, da es hier primär um den Wechsel zu einem der renommiertesten Vereine Europas gehe.

Gleichzeitig erkennt Füllkrug die Chancen, die sich durch seinen Wechsel für die Nationalmannschaft ergeben. „Trotzdem denke ich natürlich, dass ich von der Qualität unserer Mannschaft und wie ich mich einbringe profitieren kann“, erklärt er. Je mehr Torchancen er habe und je mehr Tore er erziele, desto höher sei die Wahrscheinlichkeit, dass sich Bundestrainer Julian Nagelsmann positive Notizen mache. Allerdings kenne der Trainer seine Qualitäten bereits und wisse, wie er ihn am besten einsetzen könne.

Die Aussagen des Stürmers verdeutlichen eine klare Prioritätensetzung: Während politische Diskussionen um die WM 2026 in den Hintergrund treten, steht für Füllkrug die sportliche Leistung und die Vorbereitung auf das prestigeträchtige Turnier im absoluten Vordergrund.

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