Die SpVgg Greuther Fürth muss in der kommenden Saison ohne ihren langjährigen Kapitän Branimir Hrgota auskommen. Der schwedische Stürmer wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern und den Verein nach sieben Jahren verlassen. Dies gab der Fußball-Zweitligist am Dienstag bekannt. Hrgota, der zu den prägendsten Spielern der jüngeren Vereinsgeschichte zählt, habe ein Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt. Sein Wechselziel ist zunächst unbekannt.
Abschied nach 238 Spielen
Der 33-jährige Angreifer bestritt insgesamt 238 Partien für die Fürther, in denen er 69 Tore erzielte und 41 Vorlagen beisteuerte. Er ist der Rekordtorschütze des Vereins sowohl in der Bundesliga als auch in der 2. Liga. Seit 2020 trug Hrgota die Kapitänsbinde und führte das Team als Führungsspieler an. Sein Abschied markiert das Ende einer Ära für die Franken.
Fokus auf den Klassenerhalt
Vor seinem endgültigen Abschied möchte Hrgota jedoch noch einen wichtigen Beitrag zum Klassenerhalt leisten. Die SpVgg Greuther Fürth steht kurz vor dem Saisonende auf dem vorletzten Tabellenplatz und kämpft in den verbleibenden zwei Ligaspielen sowie möglicherweise in der Relegation gegen den Abstieg. Hrgota betonte in einer Vereinsmitteilung: „Als ich 2019 nach Fürth kam, habe ich nicht gedacht, dass es die längste Station meiner Karriere werden würde. Wir haben unfassbar viel gemeinsam erlebt, sicherlich mit der Krönung des Aufstieges, aber für mich persönlich auch, dass ich so lange als Kapitän die Mannschaft führen durfte. Ich will auch jetzt, dass es gar nicht so viel um mich geht, weil wir als Team, als Verein vor unglaublich wichtigen Spielen stehen, die wir unbedingt erfolgreich bestreiten wollen.“
Sportchef würdigt Hrgota
Sportdirektor Stephan Fürstner lobte den Routinier als „unglaublich verdienten Spieler“, dessen Entscheidung man akzeptiere. „Seine Verdienste für unseren Verein sind außergewöhnlich und werden ihm einen festen Platz in den Geschichtsbüchern sichern. Dabei wollen wir alle, dass diese Geschichte ein gutes Ende bekommt, und dafür werden wir gemeinsam alles geben“, so Fürstner. Der Verein und die Fans hoffen nun auf einen erfolgreichen Abschluss der Saison, um Hrgota einen gebührenden Abschied zu ermöglichen.



