FC Bayern: Raphael Guerreiro nach Abgang heiß umkämpft – Interesse aus ganz Europa
Guerreiro nach Bayern-Abgang heiß umkämpft – Europa im Rennen

Raphael Guerreiro: Europas Top-Klubs buhlen um scheidenden Bayern-Star

Die Wege von Raphael Guerreiro und dem FC Bayern München trennen sich im Sommer endgültig. Der portugiesische Nationalspieler, der im kommenden Winter 33 Jahre alt wird, steht vor einem Karriereschritt, der das Interesse zahlreicher europäischer Spitzenvereine geweckt hat. Während sein Abschied aus München bereits feststeht, bleibt die Frage nach seinem nächsten Arbeitgeber spannend und offen.

Juventus Turin und Benfica Lissabon zeigen konkretes Interesse

Laut Berichten der italienischen Zeitung Tuttosport hat sich Juventus Turin ernsthaft mit einer Verpflichtung Guerreiros beschäftigt. Demnach gab es bereits erste Gespräche mit dem Umfeld des vielseitigen Spielers. Die Turiner sollen bereit sein, dem Portugiesen ein Jahresgehalt in Höhe von etwa drei Millionen Euro zu bieten – ein klares Zeichen für die Wertschätzung seiner Fähigkeiten.

Parallel dazu meldet die portugiesische Sportzeitung Record, dass sich Benfica Lissabon um den technisch versierten Linksverteidiger und Mittelfeldspieler bemühen will. Wie ernst der traditionsreiche Klub diese Ambitionen verfolgt, steht zwar noch nicht endgültig fest, doch zeigt sich bereits das breite Spektrum an Optionen für Guerreiro.

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Besiktas Istanbul im Rennen – Entscheidung am Saisonende

Auch aus der Türkei gibt es laut Hürriyet konkrete Signale: Besiktas Istanbul soll Interesse an einer Verpflichtung des erfahrenen Profis bekundet haben. Guerreiro selbst plant jedoch, sich mit seiner Entscheidung Zeit zu lassen und erst am Ende der laufenden Saison eine finale Wahl zu treffen. Diese Strategie könnte ihm ermöglichen, aus mehreren attraktiven Angeboten auswählen zu können.

Beim FC Bayern schaffte Guerreiro es zwar nie zum unumstrittenen Stammspieler, doch aufgrund seiner herausragenden technischen Qualitäten und seiner beeindruckenden Variabilität auf verschiedenen Positionen entwickelte er sich zu einem äußerst wertvollen Rotationsspieler. In der aktuellen Saison kam er bislang 24-mal für die Münchner zum Einsatz und steuerte dabei sieben Torbeteiligungen bei – eine respektable Bilanz für einen Spieler in seiner Rolle.

Der französische Markt: Eine besondere Option für Guerreiro

Besonders interessant könnte für den gebürtigen Franzosen der Rückkehr in seine Heimat werden. Guerreiro wurde in Frankreich geboren, besitzt die französische Staatsbürgerschaft und spricht nach eigenen Angaben besser Französisch als Portugiesisch. Die Sprache seines Vaters lernte er erst intensiver, als er sich 2013 für die Nationalmannschaft Portugals entschied.

Vor seiner erfolgreichen Zeit in Deutschland bei Borussia Dortmund und dem FC Bayern sammelte Guerreiro bereits Erfahrung in Frankreich: Er spielte für SM Caen in der Ligue 2 und für den FC Lorient in der höchsten französischen Spielklasse. Diese Verbindung zur französischen Fußballkultur könnte bei seiner Entscheidungsfindung durchaus eine gewichtige Rolle spielen.

Die kommenden Wochen werden zeigen, welchen Weg der erfahrene Profi einschlagen wird. Sicher ist: Raphael Guerreiro wird auch nach seinem Abschied vom FC Bayern München ein begehrter Spieler auf dem europäischen Transfermarkt bleiben.

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