Heidenheims Sieglos-Serie belastet Mentalität: Schmidt sehnt Erfolg gegen Union Berlin herbei
Heidenheims Sieglos-Serie belastet Mentalität vor Union-Spiel

Heidenheims Sieglos-Serie belastet Mentalität: Schmidt sehnt Erfolg gegen Union Berlin herbei

Für Trainer Frank Schmidt und den 1. FC Heidenheim stellt die monatelange Sieglosigkeit in der Fußball-Bundesliga eine erhebliche mentale Belastung dar. „Das zu ertragen, ist schwer für uns alle“, erklärte der 52-jährige Coach vor dem wichtigen Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin am Samstag um 15:30 Uhr. „Wir brauchen dringend diese drei Punkte für unser Gefühl“, betonte Schmidt die Bedeutung des bevorstehenden Duells.

Seit Dezember ohne Sieg: Abstieg droht immer realer

Seit dem 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg Anfang Dezember hat der 1. FC Heidenheim kein Bundesligaspiel mehr gewonnen. Die Serie der Erfolglosigkeit erstreckt sich damit bereits über mehr als vier Monate. Mit einem Rückstand von neun Punkten auf den Relegationsrang hat sich der Tabellenletzte längst auf den drohenden Abstieg aus der Bundesliga eingestellt.

Dennoch betonte Schmidt, dass er im Training keinen Spieler sehe, der nachlasse. Diese Einstellung gebe ihm Zuversicht für den finalen Saisonendspurt. Der Trainer lobte die professionelle Haltung seiner Mannschaft trotz der schwierigen sportlichen Situation.

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Friseur-Besuch als Zeichen des Zusammenhalts

Eine besondere Begegnung unter der Woche hat Frank Schmidt zusätzlich motiviert. Der Langzeit-Coach der Heidenheimer berichtete von einem Friseur-Besuch, bei ihm der erste Kunde ihn sofort erkannte und ermutigende Worte fand. „Der Erste, der mich gesehen hat, meinte: Wir steigen nicht ab“, erzählte Schmidt.

Der Trainer spürte dabei deutlich, dass die Menschen in der 50.000-Einwohner-Stadt an der Brenz dem Club für die erfolgreiche Arbeit in den vergangenen Jahren etwas zurückgeben wollten. Der Zusammenhalt sei „enorm“, betonte Schmidt und verwies auf die besondere Verbindung zwischen Verein und Stadtbevölkerung.

Personalsorgen: Conteh fällt nach Operation aus

Sportlich muss der FCH weiterhin auf wichtige Spieler verzichten. Sirlord Conteh wird nach Knieproblemen operiert und fällt damit aus. Der Offensivspieler hatte bereits beim 2:2 gegen Borussia Mönchengladbach gefehlt. Wie lange die Verletzungspause genau dauern wird, ist laut Schmidt noch nicht abschließend geklärt.

Die Personalsorgen kommen zur ohnehin schwierigen sportlichen Situation hinzu. Umso wichtiger wird das Heimspiel gegen Union Berlin, bei dem Heidenheim dringend auf einen Erfolg angewiesen ist, um die mentale Belastung der Sieglos-Serie zu durchbrechen.

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