HSV bangt um Capaldo: Comeback gegen Augsburg immer unwahrscheinlicher
HSV: Capaldo-Comeback gegen Augsburg unwahrscheinlich

HSV bangt um Capaldo: Comeback gegen Augsburg immer unwahrscheinlicher

Die Uhr tickt für den Hamburger SV und seinen verletzten Innenverteidiger Nicolas Capaldo. Seit der Partie gegen RB Leipzig am 1. März konnte der 27-jährige Südamerikaner nicht mehr für den HSV auflaufen. Nun wird sein Einsatz im wichtigen Spiel gegen den FC Augsburg am Samstag zunehmend unwahrscheinlich.

Separates Training im Kraftraum

Wo ist Nicolas Capaldo? Diese Frage stellt sich beim HSV vier Tage vor dem Bundesliga-Spiel gegen Augsburg. Der Defensiv-Allrounder fehlte am Dienstag gänzlich auf dem Platz, obwohl er noch tags zuvor mit Reha-Coach Sebastian Capel seine Läufe absolvierte und bereits am Ball gearbeitet hatte. Stattdessen blieb der Spieler im Stadion und trainierte separat im Kraftraum.

HSV-Cheftrainer Merlin Polzin äußerte sich besorgt: „Er ist ein wichtiger Spieler. Capi fehlt schon den ganzen Monat März. Ihn einfach hereinzuschmeißen, ist risikoreich. Aber vielleicht reicht es für ihn ja noch.“ Capaldo hatte sich beim 1:2 gegen Leipzig an den Bauchmuskeln verletzt und kämpft seit Wochen um seine Rückkehr.

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Weitere Ausfälle beim HSV

Nicht nur Capaldo bereitet dem HSV Sorgen. Auch Jean-Luc Dompé, der Probleme mit dem Fuß hat, blieb im Kabinentrakt. Polzin hofft beim Dribbel-Künstler, dass er vielleicht für 15 bis 20 Minuten gegen Augsburg eingesetzt werden kann. Für das Comeback von Bakery Jatta, der an einem Faserriss leidet, ist es dagegen definitiv noch zu früh.

Der HSV benötigt seine verletzten Spieler dringend für die restlichen sieben Saisonspiele. Besonders Capaldo, der als Turbo-Profi bezeichnet wird, fehlt der Mannschaft in der Defensive.

Vorbereitung auf das Augsburg-Spiel

Der HSV brennt auf die Partie gegen Augsburg, die im November mit 0:1 verloren ging. Trainer Polzin betonte: „Wir haben nach dem Hinspiel etwas gutzumachen. Wir haben in jener Begegnung festgestellt, wie gut Augsburg ist. Eine richtig gute Mannschaft, die aktuell sehr stabil agiert. Es ist schon das Ziel, mit Vollgas auf die Punkte zu gehen.“

Wegen zahlreicher fehlender Nationalspieler füllten die Coaches die Trainingsgruppe am Dienstag mit Talenten aus dem eigenen Nachwuchsbereich auf. Aus der U19 waren Noah Adekunle, Henri Schümann, Mehmet Yildirim und Finn Barkowski dabei. Die U21 stellte Dorian Migalic, Arnaud Riedel, Davis Rath, Kelvin Ojo, Maurice Boakye und Lukas Bornscheid ab. Erst am Donnerstag sollten alle Länderspielfahrer wieder auf dem Platz stehen.

Die Situation beim HSV bleibt angespannt. Während die Mannschaft auf den wichtigen Saisonendspurt blickt, müssen die Mediziner und Trainer abwägen, welche verletzten Spieler rechtzeitig zurückkehren können. Das Comeback von Nicolas Capaldo gegen Augsburg scheint dabei immer unwahrscheinlicher zu werden.

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