Die Hoffenheimer möchten das richtungweisende Spiel gegen den VfB Stuttgart gewinnen. Trainer Christian Ilzer von der TSG 1899 Hoffenheim fiebert der Königsklasse entgegen. „Jetzt geht es final um die Preise“, sagte der Österreicher vor dem bedeutenden baden-württembergischen Duell um die Champions-League-Teilnahme am Samstag (15.30 Uhr/Sky) mit dem VfB Stuttgart: „Es geht noch um richtig was. Wir haben uns gezielt auf dieses Spiel vorbereitet.“
Punktgleichheit vor dem Showdown
Die Lokalrivalen aus Stuttgart und Sinsheim liegen drei Spieltage vor Saisonende punktgleich auf den Rängen vier und fünf. Der VfB weist eine um vier Treffer bessere Tordifferenz auf. Ob auch der fünfte Platz für die Königsklasse reicht, hängt vom Abschneiden der verbliebenen deutschen Europacup-Starter Bayern München und SC Freiburg im Vergleich mit den spanischen Teams Atletico Madrid und Rayo Vallecano ab.
Der Pokalsieger und erneute Pokalfinalist aus Stuttgart mit dem früheren Hoffenheimer Trainer Sebastian Hoeneß hat genau wie die Kraichgauer die Teilnahme an der Europa League bereits sicher.
Ilzers Zuversicht und personelle Lage
„Wir wissen, dass wir Gewinner sind. Wir haben den von vielen prognostizierten Abstiegskampf vermieden. Wir haben den Einstieg ins internationale Geschäft gewonnen“, sagt Ilzer, der auf die gesperrten Grischa Prömel und Robin Hranac verzichten muss – bevor er wie so oft eine Metapher zu Hilfe nahm: „Wir sitzen im Cockpit eines Cadillac. Vor uns liegt eine kurvenreiche Straße. Am Horizont ist ein schöner Berg mit Champions-League-Aura zu erkennen. Auf dem Handy kommen Nachrichten von Haaland und Mbappe rein. Aber wenn wir auf das Handy schauen, besteht die Gefahr, einen Unfall zu bauen. Deshalb schauen wir auf die Straße.“



