FIFA-Chef Infantino und Präsidentin Sheinbaum versichern: WM 2026 wird ein Erfolg für Mexiko
Angesichts anhaltender Sicherheitsbedenken und einer jüngsten Gewaltwelle haben FIFA-Chef Gianni Infantino und Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum wenige Monate vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eine optimistische Botschaft verbreitet. Bei einem gemeinsamen Frühstück in Mexiko-Stadt betonten beide, dass das Land gut auf das Großereignis vorbereitet sei.
Optimismus trotz Herausforderungen
Präsidentin Sheinbaum teilte in den sozialen Medien mit, dass sie sich mit Infantino getroffen habe, um alle Vorbereitungen für die bevorstehende WM zu prüfen. „Es wird alles wunderbar werden“, fügte sie hinzu und unterstrich damit die Zuversicht der mexikanischen Regierung. Auch Infantino äußerte sich positiv und erklärte, die WM werde „ein Erfolg für Mexiko“. Mexiko ist neben den USA und Kanada einer der drei Gastgeber des Turniers, das im Sommer 2026 stattfinden soll.
Sicherheitslage im Fokus
Die Sicherheitslage in Mexiko hatte in den vergangenen Monaten Zweifel an der Eignung des Landes als Austragungsort aufkommen lassen. Ende Februar wurde der mächtige Drogenboss Nemesio Oseguera Cervantes bei einem Militäreinsatz getötet, was zu schweren Gewaltausbrüchen seiner Anhänger führte. Dabei kamen mehr als 70 Menschen ums Leben. Diese Gewaltwelle im Frühjahr sorgte international für Besorgnis.
Inzwischen hat sich die Sicherheitslage nach Angaben der Behörden wieder normalisiert. Präsidentin Sheinbaum hat eine umfassende Sicherheitsgarantie abgegeben und betont, dass mehr als 100.000 Soldaten für einen sicheren Ablauf der WM sorgen werden. Alle Infrastrukturprojekte sollen rechtzeitig fertiggestellt werden, um einen reibungslosen Turnierverlauf zu gewährleisten.
Eröffnungsspiel und Stadionrenovierung
Das Eröffnungsspiel der WM 2026 zwischen Mexiko und Südafrika ist für den 11. Juni im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt geplant. Die Wiedereröffnung der renovierten Arena wurde am Wochenende jedoch von einem tragischen Vorfall überschattet: Ein Fan kam ums Leben, als er bei einem Sprung über eine Außenbrüstung stürzte. Dieser Vorfall wirft Fragen nach der Sicherheit in den Stadien auf, auch wenn die Behörden betonen, dass solche Einzelfälle nicht die allgemeine Vorbereitung beeinträchtigen.
Insgesamt zeigen sich Infantino und Sheinbaum zuversichtlich, dass die WM 2026 trotz der Herausforderungen ein gelungenes Event für Mexiko und die internationale Fußballgemeinschaft werden wird. Die enge Zusammenarbeit zwischen FIFA und mexikanischen Stellen soll dafür sorgen, dass alle Eventualitäten berücksichtigt werden.



