Karazor-Alarm vor den Endspielen: „Darf nicht sein“
Karazor-Alarm vor den Endspielen ohne ihn

Ein gebrauchter Tag für den VfB Stuttgart! Kapitän Atakan Karazor (29) sah beim wilden 3:3 in Hoffenheim die Rote Karte und musste vorzeitig vom Platz. Trotz des glücklichen, aber wichtigen Punktgewinns sparte der 29-Jährige im Anschluss nicht mit Kritik an seiner Mannschaft.

Karazor: „Erst nach der Roten Karte aufgewacht“

„Erst nach der roten Karte hatte ich das Gefühl, dass wir etwas aufgewacht sind“, sagte Karazor nach der Partie. „Es ist einfach Kopfsache und darf nicht sein, dass wir erst diesen Rückschlag bekommen müssen, um aufzuwachen. In dieser Phase der Saison ist der Kopf ganz wichtig. Wir müssen diese Mentalität von Beginn an auf den Platz bringen.“ Klartext vom Kapitän!

Endspiele um Europa: Dreikampf um die Königsklasse

Vor den Endspielen um Europa gegen Bayer 04 Leverkusen (9. Mai) und in Frankfurt (16. Mai) schlägt Karazor Alarm. Im heißen Dreikampf um die Königsklasse sind Leverkusen (4.), der VfB (5.) und Hoffenheim (6.) aktuell punktgleich – alle drei Teams stehen bei 58 Zählern. Fakt ist: Das nächste Top-Spiel gegen die Werkself am Samstag (15.30 Uhr/Sky) findet ohne Stuttgarts Kapitän statt. Karazor muss für sein böses Foul an Asllani wohl mit einer Sperre von mindestens zwei Spielen rechnen.

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Karazor: „Ich werde weiter meine Energie einbringen“

„Trotzdem kommt‘s für mich nicht infrage, jetzt in den Urlaub zu fliegen“, betont Karazor. „Ich war zuletzt wieder besser in Form. Daher tut es mir umso mehr leid, dass ich den Jungs in den letzten zwei Spielen nicht helfen kann. Im Training werde ich aber weiter meine Energie einbringen und dafür sorgen, dass wir kein Prozent nachlassen. Schließlich haben wir noch große Ziele.“

Trainer Hoeneß muss Mittelfeld umbauen

Trainer Sebastian Hoeneß (43) muss im Saisonfinale das VfB-Mittelfeld umbauen. Eine Aufgabe, die ihm keine Sorgenfalten bereitet. Hoeneß: „Natürlich ist Ata ein sehr erfahrener Spieler, unser Kapitän. Mit ihm wird uns eine gehörige Portion Erfahrung fehlen. Am Ende werden andere die Möglichkeit bekommen, eine wichtige Rolle zu spielen.“ Und diese sollen dafür sorgen, dass die Saison nach dem Karazor-Alarm noch ein gutes Ende im Kampf um die Königsklasse nimmt.

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