KSC trennt sich nach Ostern von Trainer Christian Eichner - Nachfolger bereits im Visier
KSC trennt sich von Trainer Eichner - Nachfolger im Visier

Trainerwechsel beim Karlsruher SC: Christian Eichner muss im Sommer gehen

Beim Karlsruher SC ist die Entscheidung gefallen: Der Zweitligist wird sich im Sommer von seinem langjährigen Trainer Christian Eichner trennen. Die Klubführung hat diese Personalie intern bereits über die Osterfeiertage besprochen und kommuniziert. Damit endet nach sechs Jahren eine Ära bei den Badenern.

Dienstältester Zweitligacoach muss seinen Posten räumen

Christian Eichner (43) steht seit Februar 2020 an der Seitenlinie des KSC und ist damit der dienstälteste Trainer in der gesamten Zweiten Bundesliga. Obwohl sein Vertrag eigentlich noch bis zum Jahr 2027 läuft, wird der Verein die Zusammenarbeit vorzeitig beenden. Dies bestätigen sowohl Informationen der Bild-Zeitung als auch der Badischen Neuesten Nachrichten.

Aktuell befindet sich der Karlsruher SC auf dem neunten Tabellenplatz der Zweiten Liga. Zuletzt musste das Team eine 0:1-Niederlage gegen Schalke 04 hinnehmen. Immer wieder hatte der Klub in den vergangenen Jahren den Aufstieg in die Bundesliga als Ziel ausgegeben, dieses ambitionierte Vorhaben konnte jedoch nicht realisiert werden.

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Sport-Geschäftsführer Eggimann zeigte sich bereits unzufrieden

Der Druck auf Trainer Eichner war in den vergangenen Wochen stetig gewachsen. Nach einer deutlichen 1:5-Niederlage beim 1. FC Nürnberg im Februar hatte Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann seinen Unmut deutlich gemacht: „Ich bin stinksauer, die ersten 60 Minuten gehen gar nicht. Ich erwarte ganz schnell ein anderes Gesicht. Ich erwarte von allen, dass sie sich zu 100 Prozent einsetzen, wenn sie dieses Trikot anhaben.“

Zwar folgte auf diese deutlichen Worte noch ein intensives Krisengespräch mit der Mannschaft und dem Trainer, das zu einem gemeinsamen Neustart führte, und gegen Holstein Kiel gelang mit einem 3:1-Erfolg nach vier sieglosen Spielen sogar ein Befreiungsschlag. Doch offenbar reichte diese positive Entwicklung nicht aus, um Eichners Position langfristig zu sichern.

Tobias Strobl als heißer Kandidat für die Nachfolge

Laut den Badischen Neuesten Nachrichten hat der KSC bereits einen konkreten Kandidaten für die Nachfolge von Christian Eichner im Visier: Tobias Strobl (35). Der junge Trainer ist aktuell mit dem SC Verl in der 3. Liga erfolgreich und befindet sich mit seiner Mannschaft im Aufstiegsrennen. In seinem Vertrag soll eine Ausstiegsklausel enthalten sein, die einen Wechsel in die Zweite Liga ermöglicht.

Die Suche nach einem neuen Trainer wird nun intensiviert, während Christian Eichner die verbleibenden Spiele der Saison noch bestreiten wird. Für den erfahrenen Coach endet damit eine sechsjährige Tätigkeit in Karlsruhe, die von Höhen und Tiefen geprägt war, aber den erhofften Bundesliga-Aufstieg letztlich nicht brachte.

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