Bayer Leverkusen feiert spektakuläres 6:3-Comeback gegen VfL Wolfsburg in der Bundesliga
In einer wilden und torreichen Partie hat Bayer 04 Leverkusen seine kleine Ergebniskrise beendet und den VfL Wolfsburg dem Abstieg noch näher gebracht. Das Team von Trainer Kasper Hjulmand gewann nach einem 1:3-Rückstand am 4. April 2026 mit 6:3 (2:3) gegen den Tabellen-Vorletzten aus Niedersachsen. Für den VfL unter Dieter Hecking setzte sich damit die Durststrecke in der Rückrunde fort, während Bayer 04 nach zuletzt fünf sieglosen Pflichtspielen im Saisonendspurt wieder Selbstvertrauen tankte.
Turbulente erste Halbzeit mit frühen Toren
Vor 29.619 Zuschauern im Leverkusener Stadion brachte Jonas Wind die Gäste in der 16. Minute in Führung, ehe Alejandro Grimaldo per Elfmeter in der 30. Minute ausglich. Nur eine Minute später stellte Joakim Maehle die erneute VfL-Führung wieder her, Christian Eriksen erhöhte mit dem zweiten Elfmeter der Partie sogar auf 3:1 für Wolfsburg. Grimaldo schnürte kurz vor der Pause seinen Doppelpack und sorgte für den 2:3-Anschluss.
Leverkusen dreht das Spiel nach der Pause
Nach der Pause traf Joker Patrik Schick per Strafstoß zum 3:3, ehe Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Malik Tillman die Partie für Leverkusen entschieden. Die Werkself startete schwungvoller aus der Kabine und nutzte ihre Chancen effizient. Tapsoba erzielte in der 68. Minute das 4:3, Maza machte fünf Minuten später mit dem 5:3 alles klar. Tillman gelang kurz vor dem Schlusspfiff dann noch das neunte Tor der Partie zum 6:3-Endstand.
Wichtiger Sieg für Leverkusen, bittere Niederlage für Wolfsburg
Der Sieg ist für Bayer Leverkusen von großer Bedeutung, da das Team nach einer Serie von enttäuschenden Ergebnissen wieder an Selbstvertrauen gewinnt. Für den VfL Wolfsburg hingegen bedeutet die Niederlage einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Die Defensive der Gäste zeigte erneut Schwächen, während Leverkusen mit Charakter und Durchschlagskraft überzeugen konnte.
Die Partie war geprägt von hohem Tempo, spektakulären Toren und kontroversen Entscheidungen, darunter drei Elfmeter. Leverkusen demonstrierte damit, dass es in der Lage ist, auch unter Druck zu reagieren und Spiele zu drehen. Für Wolfsburg wird die Situation immer bedrohlicher, da die Mannschaft weiterhin punktlos bleibt und sich im Abstiegskampf festsetzt.



