Premier League: Liverpool erleidet späte Niederlage gegen Tabellenletzten Wolverhampton
Der Vorjahresmeister FC Liverpool hat in der englischen Premier League einen schweren Rückschlag im Kampf um die Champions-League-Plätze hinnehmen müssen. Ohne den verletzten deutschen Nationalspieler Florian Wirtz unterlag die Mannschaft von Trainer Arne Slot am 04. März 2026 dem Tabellenletzten Wolverhampton Wanderers mit 1:2. Die Niederlage kam durch ein Tor in der Nachspielzeit zustande und verhinderte, dass Liverpool vorübergehend zu den Verfolgern Manchester United und Aston Villa aufschließen konnte.
Spielverlauf und entscheidende Momente
Das Spiel blieb lange Zeit torlos, bis Rodrigo Gomes in der 78. Minute die Heimmannschaft in Führung brachte. Mohamed Salah gelang fünf Minuten später der Ausgleich für Liverpool – es war sein erster Treffer nach zehn torlosen Spielen. Doch in der Nachspielzeit entschied der Brasilianer André mit einem Last-Minute-Tor die Partie für Wolverhampton. Diese späte Niederlage bedeutet für Liverpool, dass die Mannschaft nun Gefahr läuft, auf den sechsten Platz abzurutschen, der aktuell vom FC Chelsea gehalten wird. Der Spitzenreiter FC Arsenal hat bereits einen Vorsprung von 16 Punkten.
Auswirkungen und kommende Herausforderungen
Die Reds mussten erneut auf Florian Wirtz verzichten, der weiterhin mit Rückenbeschwerden kämpft. Trainer Slot hofft, dass der 22-Jährige in der kommenden Woche wieder ins Team zurückkehren kann. Sollte dies gelingen, stünde Wirtz rechtzeitig für die WM-Testspiele der deutschen Nationalmannschaft am 27. März in der Schweiz und am 30. März gegen Ghana zur Verfügung. Bereits an diesem Freitag treffen Liverpool und Wolverhampton im FA Cup erneut aufeinander, was eine schnelle Chance auf Revanche bietet.
Diese Niederlage unterstreicht die mangelnde Konstanz des FC Liverpool in dieser Saison. Nach vier Siegen in Folge ist dies ein herber Dämpfer, der die Ambitionen auf einen Champions-League-Platz gefährdet. Die Mannschaft muss nun schnell reagieren, um in der engen Tabellensituation nicht den Anschluss zu verlieren.



