Damit hätte niemand gerechnet: Stefan Maderer, der 14-Tore-Mann von Regionalliga-Spitzenreiter Lok Leipzig, wechselt zum SV Sandhausen. Der 29-Jährige fehlt aktuell wegen eines Knochenrisses in der Ferse und hat sich entschieden, den Klub im Sommer zu verlassen. Trainer Jochen Seitz (49) kommentierte: „Das ist der Lauf der Dinge im Fußball. Made hat sich wahrscheinlich für ein besseres Angebot entschieden. Das ist auch absolut legitim.“ Nach Informationen dieser Redaktion soll Maderer in die Regionalliga Südwest wechseln.
Luc Elsner als letzte Stürmer-Hoffnung
Mit Maderers Abgang und Kapitän Djamal Ziane (34), der angeschlagen ist, liegt die Verantwortung nun auf den Schultern von Luc Elsner (22). Der Angreifer, der seit 2024 bei Lok Leipzig spielt, ist der letzte verbliebene Stürmer im Kader. „Ich will die Chance für mich auf jeden Fall nutzen“, sagte Elsner, der zuletzt gegen den BFC Dynamo (1:0) seinen ersten Startelf-Einsatz in dieser Saison hatte. „Ich haue mich auf jeden Fall rein für die Mannschaft, will natürlich auch Tore schießen, damit wir unser großes Ziel erreichen.“ Nach langer Zeit auf der Bank oder Tribüne gab er zu: „Letztendlich ist das ein Lernprozess, mit viel Selbstreflexion und Feedback einholen. Ich glaube, das hat mich in den schweren Phasen einfach auch am Leben gelassen.“
Zukunft von Djamal Ziane noch offen
Während Maderers Wechsel feststeht, ist die Zukunft von Djamal Ziane ungewiss. Der Klub möchte ihm einen neuen Vertrag anbieten, doch die Konditionen sind noch unklar. Auch ein möglicher Anschlussvertrag nach seiner Karriere wird diskutiert. Stand jetzt hat Lok Leipzig keinen Mittelstürmer über den Sommer hinaus unter Vertrag. Trainer Seitz betont jedoch: „Für uns gilt es, adäquaten Ersatz zu finden. Das haben wir die letzten zwei Jahre auf jeden Fall immer geschafft und das werden wir auch diesmal wieder tun.“



