Andrea Maldera wird neuer Nationaltrainer der ukrainischen Fußball-Nationalmannschaft. Der 55-jährige Italiener ist der erste ausländische Coach in der Geschichte des ukrainischen Fußballs. Der Verband UAF gab die Verpflichtung am Montag bekannt, dem Geburtstag des Trainers. Maldera erhält einen Zweijahresvertrag und soll die Ukraine zur Europameisterschaft 2028 in Großbritannien und Irland führen.
Nachfolger von Serhij Rebrow
Maldera tritt die Nachfolge von Serhij Rebrow an, der nach der verpassten WM-Qualifikation im April entlassen wurde. Der Italiener war zuvor als Assistent tätig, unter anderem bei der AC Mailand, Brighton & Hove Albion und zuletzt bei Olympique Marseille. Verbandspräsident Andrij Schewtschenko, der von 2016 bis 2021 selbst Nationaltrainer war und mit Maldera zusammengearbeitet hat, lobte den Neuzugang: „Andrea Maldera ist ein Italiener mit einer ukrainischen Seele. Er verfügt über Erfahrung in der Zusammenarbeit mit großartigen Trainern und Klubs und hat dabei Erfolge erzielt. Wichtig ist, dass Maldera nun Ambitionen als Cheftrainer hegt.“
Die ukrainische Mannschaft verpasste die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Nun soll Maldera das Team auf die EM 2028 vorbereiten. Die Ukraine hatte sich zuletzt für die EM 2024 qualifiziert, wo sie im Achtelfinale gegen Österreich ausschied. Maldera wird die Mannschaft in den kommenden Wochen erstmals persönlich kennenlernen, wenn die Vorbereitung auf die nächsten Länderspiele beginnt.
Karriere als Assistent
Maldera arbeitete auf Vereinsebene als Assistent bei namhaften Klubs. In Italien war er bei der AC Mailand tätig, in England bei Brighton & Hove Albion und zuletzt in Frankreich bei Olympique Marseille. Dort sammelte er Erfahrungen in der italienischen Serie A, der englischen Premier League und der französischen Ligue 1. Diese internationale Erfahrung soll ihm nun helfen, die ukrainische Nationalmannschaft weiterzuentwickeln.
Der Verband hofft, dass Maldera mit seiner Erfahrung und seinen Ambitionen die Ukraine zu einer erfolgreichen Teilnahme an der EM 2028 führen kann. Die Auslosung der Qualifikationsgruppen steht noch aus, doch die Ukraine strebt eine direkte Qualifikation an. Maldera wird dabei auf einen Kader mit Spielern aus der ukrainischen Liga sowie von internationalen Klubs zurückgreifen können.



