Schwerer Verlust für Werder Bremen vor entscheidendem Heimspiel
Bittere Nachrichten erreichen den SV Werder Bremen nur wenige Tage vor dem hochbrisanten Abstiegsendspiel. Offensivspieler Samuel Mbangula wird dem Team am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim nicht zur Verfügung stehen. Der 22-jährige Belgier zog sich im Mittwochstraining eine muskuläre Verletzung im rechten Oberschenkel zu und musste die Einheit vorzeitig beenden.
Diagnose nach MRT-Untersuchung bestätigt Ausfall
Nach einer anschließenden MRT-Untersuchung am Donnerstagnachmittag stand die Diagnose fest: Mbangula hat sich eine muskuläre Verletzung im rechten Oberschenkel zugezogen. Damit fehlt einer der Hoffnungsträger im so wichtigen Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Heidenheim. Das Duell findet am Samstag um 15:30 Uhr statt und wird bei Sky übertragen.
Werder-Trainer Daniel Thioune zeigte sich enttäuscht über den Ausfall seines Spielers: „Samuel verfügt über sportliche Qualitäten, auf die wir für die anstehenden Herausforderungen gerne zurückgegriffen hätten. Daher hoffen wir umso mehr, dass er schnellstmöglich wieder für uns auflaufen wird.“
Schmerzhafter Ausfall in kritischer Phase
Der Verlust trifft Werder Bremen besonders hart, da Mbangula in den letzten Spielen zu den Leistungsträgern gehörte. Beim Auftritt der Bremer bei St. Pauli, der mit 1:2 endete, war der Belgier einer der besseren Spieler und leitete den Bremer Treffer durch Milosevic ein. Als zweitteuerster Einkauf in der Klubgeschichte mit einem Transferwert von etwa 10 Millionen Euro stellt Mbangula eine zentrale Figur im Offensivspiel dar.
Nun muss Werder Bremen, das seit 13 Spielen ohne Sieg geblieben ist, die dringend benötigte Wende ohne einen seiner wichtigsten Offensivspieler schaffen. Die Mannschaft von Trainer Thioune steht unter enormem Druck, im direkten Duell gegen den Tabellenletzten Heidenheim endlich wieder drei Punkte zu holen und den drohenden Abstieg abzuwenden.
Die medizinische Abteilung von Werder Bremen wird nun ein individuelles Rehabilitationsprogramm für Mbangula erstellen, um seine Rückkehr so schnell wie möglich zu ermöglichen. Bis dahin müssen andere Spieler in der Offensive einspringen und die Lücke füllen, die der Belgier hinterlässt.



