Robert Schröder, Trainer des Halleschen FC, hat nach der 1:4-Niederlage seiner Mannschaft beim SV Babelsberg in der Fußball-Regionalliga deutliche Kritik an den Schiedsrichtern geübt. Der ehemalige Lehrer für Sport und Biologie wechselte nach dem Spiel das Fach und wetterte: „Das ist einfachste Physik. Ein Ball kann nicht so rausspringen.“ Damit bezog er sich auf eine strittige Szene, die zum Tor für Babelsberg führte.
Vorgeschichte mit Schiedsrichter Lars Albert
Bereits in der Vergangenheit hatte der HFC negative Erfahrungen mit Schiedsrichter Lars Albert gemacht. Jan Löhmannsröben und der Verein fühlten sich damals benachteiligt. Nun stellt sich die Frage, ob Schröder nach seiner öffentlichen Schelte mit einer Strafe rechnen muss. Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hat sich nun zu möglichen Konsequenzen für die Unparteiischen geäußert.
NOFV prüft Vorfall
Ein Sprecher des NOFV erklärte, dass man den Vorfall genau analysieren werde. „Wir nehmen die Kritik ernst, aber auch die Art und Weise der Äußerungen wird geprüft“, so der Sprecher. Sollte Schröder gegen die Richtlinien des Verbands verstoßen haben, drohen ihm eine Verwarnung oder sogar eine Geldstrafe. Die Schiedsrichter hingegen stehen zunächst nicht im Fokus von Sanktionen, da ihre Leistung erst nach einer offiziellen Bewertung beurteilt wird.
Der HFC hadert nach der enttäuschenden Niederlage nicht nur mit der eigenen Leistung, sondern vor allem mit den Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns. Die Fans zeigten sich ebenfalls empört und forderten eine Überprüfung der Schiedsrichterleistung. Ob Schröder mit einer Strafe rechnen muss, bleibt abzuwarten. Der NOFV wird in den kommenden Tagen eine Entscheidung treffen.



