Ribéry in Epstein-Akten: FC-Bayern-Legende wehrt sich gegen Vorwürfe
Der Name von Franck Ribéry ist in den berüchtigten Epstein-Akten aufgetaucht, was zu heftigen Reaktionen des ehemaligen FC-Bayern-Stars geführt hat. Der 42-jährige Franzose sieht sich mit undurchsichtigen Anschuldigungen konfrontiert und hat umgehend juristische Maßnahmen angekündigt, um seine Unschuld zu betonen und seinen Ruf zu verteidigen.
Anwalt spricht von Falschinformationen
Alberto Bruso, der Anwalt von Ribéry, hat am Dienstag in einer offiziellen Stellungnahme klargestellt, dass es sich bei den Vorwürfen um „Falschinformationen“ handelt. In einem Statement auf der Plattform X betonte er: „Ich werde in meiner Funktion als Anwalt von Herrn Ribéry alle notwendigen rechtlichen Schritte einleiten, um die Verantwortlichen für diese Fake-News zu bestrafen, die einen Angriff auf die Würde meines Mandanten und seiner Familie darstellen.“ Ribéry selbst möchte mit sämtlichen Anschuldigungen gründlich aufräumen und hat bereits entsprechende Schritte eingeleitet.
Hintergrund der Epstein-Akten
Jeffrey Epstein, der sich im Jahr 2019 im Gefängnis das Leben nahm, wurde beschuldigt, ein umfangreiches Netzwerk zur sexuellen Ausbeutung minderjähriger Mädchen aufgebaut zu haben. Die Akten enthalten Dokumente von verschiedenen Personen, darunter auch ein 38-seitiges Schreiben einer Frau aus der französischen Stadt Morlaix aus dem Jahr 2019. In diesem Schreiben richtete sie Vorwürfe nicht nur gegen Epstein, sondern auch gegen Ribéry.
Details der Vorwürfe gegen Ribéry
Die Frau gab an, selbst Opfer von Epstein gewesen zu sein, weshalb ihr Schreiben in den entsprechenden Akten gelandet ist. Gegen Ribéry erhob sie die Anschuldigung, dass er versucht habe, sie in ihrem Garten zu schlagen, und beschrieb ihn als „bedrohlich und gewaltsam“. Sogar die Polizei habe eingreifen müssen. An einer anderen Stelle steht: „Seine Zugehörigkeit zur Welt der Prostitution ist bekannt“. Allerdings gibt es keine belastbaren Hinweise darauf, dass gegen Ribéry in diesem Zusammenhang jemals ermittelt wurde. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Ribérys früherer Gerichtsfall
Bereits vor zwölf Jahren stand Ribéry in Frankreich vor Gericht, weil er in einem Münchner Hotel Sex mit einer 17-jährigen Prostituierten gehabt haben soll. Der Franzose beteuerte damals, das Alter der jungen Dame nicht gekannt zu haben und nie Sex gegen Bezahlung gehabt zu haben. Am Ende wurde er in diesem Verfahren freigesprochen. Ribéry und sein Anwalt monieren nun, dass das aktuelle Schreiben den Eindruck erwecke, er sei in den Fall Epstein verwickelt, was sie vehement zurückweisen.
Die Situation bleibt angespannt, während Ribéry und sein Team darauf bestehen, dass die Vorwürfe unbegründet sind und rechtliche Konsequenzen für die Verbreiter haben werden. Die Öffentlichkeit und die Medien verfolgen die Entwicklungen mit großem Interesse, da der Fall prominente Namen und schwerwiegende Anschuldigungen betrifft.



