Stadtrat von Rom genehmigt Neubau des AS-Roma-Stadions für EM 2032
Rom genehmigt AS-Roma-Stadionneubau für EM 2032

Stadtrat von Rom gibt grünes Licht für neues AS-Roma-Stadion

Der italienische Fußballklub AS Rom erhält ein neues Zuhause. Der Stadtrat der italienischen Hauptstadt hat am Freitag dem Bau eines modernen Stadions im nordöstlichen Stadtviertel Pietralata zugestimmt. Dieses soll nicht nur die neue Heimspielstätte des Vereins werden, sondern auch eine zentrale Rolle bei der Ausrichtung der Fußball-Europameisterschaft 2032 spielen.

Mehrheitliche Zustimmung für Machbarkeitsstudie

Mit einer deutlichen Mehrheit von 39 zu 44 Stimmen billigte das Gremium die vom Klub vorgelegte technische und wirtschaftliche Machbarkeitsstudie. Dennoch ist das Projekt noch nicht endgültig abgesegnet. Es stehen weitere Genehmigungen durch Behörden auf regionaler Ebene aus, die für den Baubeginn erforderlich sind.

Der AS Rom teilt sich derzeit das Stadio Olimpico mit Stadtrivale Lazio Rom. Beide Vereine streben seit Jahren nach eigenen, separaten Spielstätten. Der Neubau, ein Milliardenprojekt, soll Platz für etwa 60.000 Zuschauer bieten und die Kapazitäten für große internationale Veranstaltungen wie die EM erweitern.

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Zeitplan für Bau und EM-Vorbereitungen

Die Bauarbeiten sollen bereits im nächsten Jahr beginnen, wie der römische Bürgermeister Roberto Gualtieri bestätigte. Das Ziel ist es, die Arena rechtzeitig für die Austragung von Spielen der Europameisterschaft 2032 fertigzustellen. Diese Endrunde wird gemeinsam von Italien und der Türkei ausgerichtet.

Noch in diesem Jahr muss der italienische Fußballverband fünf Austragungsorte für die EM vorschlagen. Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund anhaltender Kritik am Zustand italienischer Stadien. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hatte die Situation im vergangenen Mai als beschämend bezeichnet, was den Druck auf die Verantwortlichen erhöht hat.

Der Stadionneubau für den AS Rom könnte somit ein wichtiger Schritt sein, um die Infrastruktur für die EM 2032 zu verbessern und internationale Standards zu erfüllen. Die endgültige Umsetzung hängt jedoch von den noch ausstehenden behördlichen Genehmigungen ab.

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