Ronaldo-Flucht aus Saudi-Arabien entpuppt sich als Falschmeldung - Superstar bleibt trotz Kriegsgefahr
Ronaldo-Flucht aus Saudi-Arabien war Falschmeldung

Ronaldo-Flucht aus Saudi-Arabien entpuppt sich als Falschmeldung

Der vermeintliche Abflug von Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo aus Saudi-Arabien hat sich als Falschmeldung herausgestellt. Entgegen zahlreicher Medienberichte vom Dienstag hat der 41-jährige Portugiese das Land nicht verlassen, sondern befindet sich weiterhin in der Hauptstadt Riad.

Verwirrung um Privatjet-Flugdaten

Zuvor hatten mehrere Quellen übereinstimmend gemeldet, Ronaldo sei in der Nacht von Montag auf Dienstag mit seinem Privatjet von Riad nach Madrid geflogen. Diese Information basierte auf ausgewerteten Flugdaten, die den Start des Jets aus der saudi-arabischen Hauptstadt dokumentierten. Doch nun stellt sich heraus: Der Superstar war selbst nicht an Bord des Flugzeugs.

Wie der renommierte Fußball-Insider Fabrizio Romano via X bestätigte, hält sich Ronaldo weiterhin in Saudi-Arabien auf. Der Stürmerstar soll sich aktuell auf dem Trainingsgelände seines Klubs Al Nassr behandeln lassen. Ob möglicherweise Familienmitglieder mit dem Privatjet nach Madrid gereist sind, bleibt unklar. Ronaldo lebt gemeinsam mit seiner Verlobten Georgina Rodriguez und den fünf Kindern in Riad.

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Kriegssituation im Nahen Osten als Auslöser

Hintergrund der Gerüchte um Ronaldos angebliche Flucht ist die eskalierende Kriegssituation im Nahen Osten. Nach einem gemeinsamen Angriff der USA und Israels auf das iranische Mullah-Regime hatte der Iran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Einrichtungen in Nachbarländern reagiert.

Dabei wurde auch die US-Botschaft in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad von zwei iranischen Drohnen getroffen. Die USA warnten daraufhin ihre Bürger in der Stadt vor weiteren Angriffen und riefen zur Ausreise auf. Viele Beobachter gingen davon aus, dass auch Cristiano Ronaldo dieser Aufforderung gefolgt sei.

Verletzung bestätigt Rehabilitationsaufenthalt

Sein Verein Al Nassr hat inzwischen offiziell bestätigt, dass sich der portugiesische Superstar eine Verletzung zugezogen hat. „Bei Cristiano Ronaldo wurde nach dem letzten Spiel gegen Al Fayha eine Kniesehnenverletzung diagnostiziert“, teilte der Klub auf X mit.

Der 41-Jährige habe ein spezielles Rehabilitationsprogramm begonnen und werde täglich medizinisch untersucht. Der Tabellenführer der Saudi Pro League machte keine genauen Angaben zur voraussichtlichen Ausfallzeit. Die Verletzung passt zu Romanos Bericht über Ronaldos Verbleib in Saudi-Arabien.

Ronaldo war beim 3:1-Auswärtssieg am vergangenen Samstag in der 81. Minute ausgewechselt worden. Bereits in der 12. Spielminute hatte der Stürmerstar einen Elfmeter verschossen - ein ungewöhnlicher Patzer für den routinierten Torschützen.

Fazit zur Medienberichterstattung

Die gesamte Episode zeigt erneut, wie schnell sich unbestätigte Gerüchte im modernen Medienzeitalter verbreiten können. Während Flugdaten zunächst auf eine Ausreise des Superstars hindeuteten, stellt sich nun heraus, dass Ronaldo trotz der angespannten Sicherheitslage in Riad geblieben ist.

Sein Fokus liegt aktuell auf der Rehabilitation seiner Oberschenkelverletzung, während sein Verein Al Nassr weiterhin an der Spitze der Saudi Pro League steht. Die genauen Umstände des Privatjet-Flugs nach Madrid bleiben vorerst ungeklärt, doch fest steht: Cristiano Ronaldo hat Saudi-Arabien nicht verlassen.

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