Deniz Undav beendet Debatte: „Alles gut“ zwischen Stürmer und Bundestrainer Nagelsmann
Der Angreifer des VfB Stuttgart, Deniz Undav, hat das als nervig empfundene Dauerthema um seine Beziehung zu Bundestrainer Julian Nagelsmann für beendet erklärt. In einem klaren Statement nach der 0:2-Niederlage seines Vereins gegen Borussia Dortmund betonte der Stürmer, dass es keinerlei Probleme mehr zwischen ihm und dem Nationaltrainer gebe.
Klare Worte nach dem Spiel
„Ich will gar nicht so auf das Thema eingehen. Ich habe mit dem Bundestrainer geredet. Die Sache ist durch, es ist alles gut zwischen uns“, sagte Undav im Interview mit Sky. Der 28-Jährige machte deutlich, dass er die Details des Gesprächs nicht öffentlich machen werde, aber die Angelegenheit als abgeschlossen betrachtet. „Wir haben kurz geredet, es ist alles gut“, fügte er hinzu und unterstrich damit seine Entschlossenheit, sich nun voll auf den Sport zu konzentrieren.
Fokus auf Leistung und Teamerfolg
Für Deniz Undav steht im Vordergrund, weiterhin herausragende Leistungen zu erbringen und sowohl seinem Verein als auch der Nationalmannschaft zu helfen. „Für mich ist nur wichtig, weiter Leistung zu bringen, der Mannschaft zu helfen und dem Land zu helfen, etwas Großes zu erreichen“, erklärte der Stürmer mit Nachdruck. Er betonte seine uneingeschränkte Einsatzbereitschaft: „Dafür werde ich immer alles geben. Egal ob ich eine Minute oder 90 Minuten spiele. Der Rest ist eigentlich irrelevant.“
Nach dem großen medialen Aufschrei um seine Rolle in der Nationalmannschaft liegt sein Fokus nun zunächst vollständig auf dem VfB Stuttgart. „Richtung Sommer kann man dann gucken, wenn man dabei ist, dass man alles für das Land gibt“, so Undav. Das Thema sei für ihn persönlich endgültig „durch“.
Hintergrund der Kontroverse
Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte Deniz Undav in vorherigen Rollengesprächen die Position eines WM-Jokers zugewiesen. Der Stürmer, der am Montagabend im Testspiel gegen Ghana (2:1) ein Tor erzielte, äußerte jedoch den Wunsch nach einer größeren Rolle. „Durch Tore – und auch wichtige Tore – kann sich die Rolle vielleicht verändern“, gab Undav zu verstehen. Nagelsmann zeigte sich in dieser Hinsicht allerdings wenig optimistisch und bezeichnete eine Veränderung als „eher unwahrscheinlich“.
Trotz dieser unterschiedlichen Einschätzungen betont Undav nun die positive Lösung des Konflikts. Seine Aussagen deuten auf eine professionelle Klärung hin, die es ihm ermöglicht, sich ohne Ablenkungen auf die sportlichen Herausforderungen mit dem VfB Stuttgart und der deutschen Nationalmannschaft zu konzentrieren. Die Fußballwelt darf gespannt sein, wie sich diese Entwicklung auf seine zukünftigen Leistungen auswirken wird.



