Energie-Trainer Wollitz peilt Aufstieg an: „Bestes Saisonspiel“ gegen Osnabrück gefordert
Wollitz will „bestes Saisonspiel“ für Aufstieg von Energie Cottbus

Energie-Trainer Wollitz peilt Aufstieg an: „Bestes Saisonspiel“ gegen Osnabrück gefordert

Energie Cottbus startet mit einem echten Spitzenspiel in das stramme Restprogramm der Drittliga-Saison. Am Sonntag (13.30 Uhr/MagentaSport) gastieren die Lausitzer beim aktuellen Tabellenführer VfL Osnabrück. Trainer Claus-Dieter Wollitz hat klare Erwartungen an seine Mannschaft: „Ich werde alles dafür tun, dass meine Mannschaft am Sonntag das beste Spiel der Saison machen wird“, verkündete der 60-Jährige auf der Spieltags-Pressekonferenz.

Emotionale Distanz bei Rückkehr nach Osnabrück

Für Wollitz ist die Rückkehr an die Bremer Brücke längst keine emotionale Angelegenheit mehr. Der ehemalige Spieler und Trainer der Niedersachsen, der insgesamt über zehn Jahre dem Verein angehört hatte, entwickelt schon lange keine Wiedersehensfreude mehr bei solchen Begegnungen. „Meine Gefühle sind so, dass wir sechs Spieltage vor dem Saisonende mit Cottbus um den Aufstieg spielen. Ansonsten ist es mir egal, ob wir in Osnabrück oder in Aachen oder Havelse spielen“, erklärte der erfahrene Trainer nüchtern.

Enge Tabellenkonstellation vor entscheidenden Spielen

Vor dem 33. Spieltag haben die Lausitzer als Dritter der Tabelle vier Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter Osnabrück. Die Aufstiegsambitionen sind damit weiterhin realistisch, erfordern aber herausragende Leistungen in den verbleibenden Begegnungen. Wollitz betonte die Bedeutung des eigenen Spiels: „Das ist sehr laufaufwendig und intensiv. Wenn wir das hinbekommen, haben wir diese Wucht. Dann sind wir schwierig zu bespielen. Darum geht es.“

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Respekt vor Osnabrücker Formkurve

Der Energie-Trainer zeigte sich durchaus respektvoll gegenüber der aktuellen Form des Gegners: „Osnabrück hat in 13 Spielen 32 Punkte geholt. Davor waren es 32 Zähler in 19 Spielen.“ Doch Wollitz kündigte entschlossene Gegenwehr an: „Wir haben auch an der Hafenstraße in ähnlicher Atmosphäre gewonnen. Wir müssen mutig sein und attackieren. Das sollte unsere DNA sein.“

Strammes Restprogramm mit weiteren Herausforderungen

Nach dem Duell in Osnabrück warten noch weitere anspruchsvolle Gegner auf die Mannschaft aus der Lausitz. In den verbleibenden Spielen stehen unter anderem Begegnungen mit Essen, Duisburg oder Wiesbaden auf dem Programm. Wollitz hat dabei eine eigene Motivationsstrategie für seine Spieler: „Es sind nur noch zehn Stunden. Jeder Spieler hat die Motivation, den Aufstieg erreichen zu wollen.“

Keine großen Rotationen trotz englischer Woche

Auch zum Abschluss der englischen Woche plant der Trainer keine großartigen Rotationen in seiner Mannschaft. Für Wollitz steht die Kontinuität und Überzeugung vom eigenen Spiel im Vordergrund. Die Rückkehr zum Ex-Verein lässt ihn emotional kalt, während die sportliche Herausforderung im Fokus bleibt. Mit nur vier Punkten Rückstand auf den Tabellenführer bleibt der Aufstieg in die zweite Liga ein realistisches Ziel, das jedoch herausragende Leistungen in den verbleibenden Spielen erfordert.

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