Drama in Schlusssekunden: Grün-Weiß Schwerin schlägt Dortmund und zieht ins Final Four ein
Drama: Schwerin schlägt Dortmund und zieht ins Final Four ein

Grenzenloser Jubel in der Sporthalle „Reiferbahn“: Nach dem 29:25 gegen Borussia Dortmund steht Grün-Weiß Schwerin im Final Four. Dramatik pur in der Schlussphase: Durch ein 29:25 im Viertelfinal-Rückspiel gegen Borussia Dortmund sind die B-Juniorinnen von Grün-Weiß Schwerin ins Final Four um die Deutsche Handball-Meisterschaft eingezogen.

Heiße Schlussphase

In einer hektischen Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Nach Toren von Kaja Labs (28:23) und Elena Hoffmann (29:24) lag Schwerin 47 Sekunden vor dem Ende mit fünf Toren vorn, hatte das 25:28 aus dem Hinspiel aufgeholt. Doch der BVB verkürzte, kam noch einmal an den Ball und nahm zwölf Sekunden vor dem Ende eine Auszeit.

„Drei meiner Mädels hatten schon Tränen in den Augen, weil sie dachten, dass wir das Spiel jetzt verlieren und wegen der Auswärtstorregel ausscheiden. Nach Zeitstrafen gegen Elena Hoffmann und Kaja Labs waren wir auch noch zwei Spielerinnen weniger. Doch am Ende hat es gereicht und wir sind überglücklich“, sagte Grün-Weiß-Coach André Regge.

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Florentine Popner sichert den Ball

Die Dortmunderinnen spielten im letzten Angriff einen unsauberen Pass, „und Florentine Popner reagierte am schnellsten, warf sich auf den Ball und sicherte uns so in der letzten Aktion den Sieg“, beschrieb der Schweriner Trainer die letzten Sekunden, ehe der große Jubel ausbrach.

Zuvor hatte sein Team dem großen Favoriten einen tollen Kampf geliefert. Bereits beim 4:0 war der Rückstand aus dem ersten Duell aufgeholt (6.). Schwerin mit einer überragenden Johna Maria Frank im Tor blieb in der ersten Hälfte stets vorn, führte zwischenzeitlich mehrfach mit fünf Toren - 9:4 (17.) oder 12:7 (21.).

Starke Teamleistung

„Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten die Mädels offenbar ein bisschen zu viel Angst vor der eigenen Courage. Da gaben wir das Spiel ein bisschen aus der Hand. Doch, wie sie wieder zurückgekommen sind, war einfach klasse“, so André Regge.

Nach dem 14:11 zur Pause hatte Dortmund beim 16:16 ausgeglichen (36.) und lag urplötzlich mit 20:18 in Führung (44.). Doch ein 8:2-Lauf - angefangen mit einem Tor des Willens von Rika Schmidt - brachte Grün-Weiß wieder in die Spur. „Es war zu merken, dass eine echte Mannschaft auf der Platte stand. Jeder ist für jeden gerannt. Auch wenn nicht alles klappte, verdienten wir uns mit einer geschlossenen Teamleistung den Erfolg“, sagte André Regge.

Aufstellung

Grün-Weiß Schwerin: Frank, Gawehns, Ackermann - Labs (3/1), Krüger, Schiemann, Schmidt (1), Lojewski (8/4), Balke, Hoffmann (2), Stöckmann, Wigger (5), Nowacki (5), Lange (2), Popner (3)

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