Flensburg reagiert auf Jörgensen-Ausfall mit Verpflichtung von Adin Faljic
Die SG Flensburg-Handewitt hat auf den verletzungsbedingten Ausfall von Lukas Jörgensen reagiert und den bosnischen Nationalspieler Adin Faljic verpflichtet. Der 25 Jahre alte Kreisläufer kommt vom kroatischen Champions-League-Teilnehmer RK Zagreb an die Förde und unterschrieb einen Vertrag bis zum Saisonende.
Jörgensen erleidet Kreuzbandriss bei Handball-EM
Lukas Jörgensen hatte im zweiten EM-Spiel des späteren Titelträgers Dänemark einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten und wird lange ausfallen. Für den Bundesligisten aus Flensburg wird Jörgensen somit nicht mehr auslaufen, sein Wechsel zu KC Veszprem nach Ungarn zur neuen Saison stand bereits fest.
Geschäftsführer Holger Glandorf äußerte sich zur Verpflichtung: „Der Ausfall von Lukas Jörgensen hat uns gezwungen, kurzfristig zu reagieren. Mit Adin Faljic bekommen wir einen international erfahrenen Kreisläufer, der das Spiel auf dieser Position kennt und sofort helfen kann.“
Glandorf betonte die Qualitäten des Neuzugangs: „Er bringt körperliche Präsenz, Stabilität in der Abwehr und Erfahrung aus der Champions League mit – genau das, was wir jetzt brauchen.“
Faljic als strategische Verstärkung für Flensburg
Adin Faljic gilt als erfahrener Spieler, der durch seine Zeit bei RK Zagreb wertvolle internationale Erfahrung sammeln konnte. Seine Verpflichtung soll die Lücke schließen, die durch Jörgensens Verletzung entstanden ist.
Die SG Flensburg-Handewitt setzt damit ein klares Signal in der Handball-Bundesliga und zeigt, dass sie trotz des personellen Rückschlags wettbewerbsfähig bleiben will. Die Verpflichtung bis Saisonende gibt dem Verein Flexibilität für die weitere Planung.
Für Jörgensen bedeutet die Verletzung einen schweren Rückschlag in seiner Karriere, insbesondere da sein Wechsel zu KC Veszprem bereits feststand. Die genaue Dauer seiner Ausfallzeit ist noch nicht abschließend geklärt, doch Kreuzbandrisse erfordern in der Regel eine längere Rehabilitation.



