Tragisches Ende eines WWE-Kultstars: Bushwhacker Butch verstarb auf WrestleMania-Reise
Tragisches Ende von WWE-Kultstar Bushwhacker Butch

Das tragische Ende eines Wrestling-Kultstars: Bushwhacker Butchs letzte Reise

Im März 2023 begab sich Robert Miller, besser bekannt als Bushwhacker Butch, auf eine Reise, die tragisch enden sollte. Der 78-jährige Wrestling-Veteran flog nach Los Angeles, um am WrestleMania-Wochenende teilzunehmen – dem größten Wrestling-Event der Welt. Doch diese letzte geplante Reunion mit der Wrestling-Community nahm einen verhängnisvollen Verlauf.

Vom blutigen Tag-Team zum beliebten Comedy-Duo

Miller und sein langjähriger Partner Luke Williams bildeten seit den 1960er Jahren ein Team. Zunächst als The Kiwis und später als The Sheepherders bekannt, machten sie sich zunächst in Neuseeland, Australien und Asien einen Namen. Ihre prügellastigen, oft blutigen Matches – besonders die legendäre Serie gegen die Fantastics in der NWA – brachten ihnen bei Kritikern Anerkennung.

1988 wechselten sie zur damaligen WWF (heute WWE) und erfanden sich als The Bushwhackers komplett neu. Aus dem ernsten Tag-Team wurde ein beliebtes Comedy-Duo, das sich als leicht durchgeknallte Hinterwäldler präsentierte. Ihr charakteristischer „Bushwhacker-Marsch“ mit den eigentümlichen Armbewegungen wurde zu ihrem Markenzeichen und blieb weit über ihre aktive Karriere hinaus in Erinnerung.

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Jahrelange Popularität und späte Ehrungen

Obwohl die Bushwhackers nie die Tag-Team-Titel gewannen, zählten sie jahrelang zu den beliebtesten Teams der WWF. Auch in Deutschland, wo die Liga Anfang der 1990er Jahre einen Popularitätsboom erlebte, begeisterten Miller und Williams das Publikum bei mehreren Tourneen. 1994 hatten sie sogar einen Gastauftritt in der populären Sitcom „Alle unter einem Dach“, wo sie auf Steve Urkel und Carl Winslow trafen.

Nach ihrem WWE-Abgang 1996 blieben die Bushwhackers der Wrestling-Welt verbunden. 2015 wurden sie in die WWE Hall of Fame aufgenommen – eine späte Ehrung für ihre Verdienste. Der inzwischen 79-jährige Luke Williams stieg sogar Anfang 2026 noch bei Nostalgiekämpfen in den Ring, während Miller bereits drei Jahre zuvor verstorben war.

Die tragischen Umstände des Todes

Auf dem Flug nach Los Angeles vergaß Miller seine Blutdruck-Senker – ein folgenschweres Versehen. Er erlitt schwere gesundheitliche Probleme und musste umgehend ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dort verschlechterte sich sein Zustand rapide. Laut Berichten des Wrestling-Journalisten Dave Meltzer wusste Miller am Ende nicht mehr, wer und wo er war. Am 2. April 2023 verstarb er schließlich im Alter von 78 Jahren.

Sein Tod stellte die Hinterbliebenen nicht nur emotional, sondern auch finanziell vor große Herausforderungen. Die hohen Arztrechnungen führten zur Einrichtung einer Spenden-Seite für die Familie. Prominente Wrestling-Persönlichkeiten wie Chris Jericho und AEW-Boss Tony Khan halfen mit je 5.000 Dollar. Miller hinterließ seine Ehefrau Helen, zwei Töchter und mehrere Enkelkinder.

Ein Vermächtnis, das bleibt

Die Geschichte von Bushwhacker Butch ist eine von Transformation und Tragödie. Vom ernsthaften Wrestler zum geliebten Comedy-Star, dessen Karriere ein unerwartetes Ende fand. Drei Jahre nach seinem Tod erinnert die Wrestling-Community noch immer an den Mann, der mit seinem einzigartigen Stil und seinem unverwechselbaren Marsch Generationen von Fans begeisterte. Sein Vermächtnis lebt in unzähligen Hommagen und Erinnerungen weiter – ein Kultstar, dessen tragisches Ende die Zerbrechlichkeit des Lebens in den Fokus rückt.

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