Die deutschen Sprinter holen bei den World Relays in Botswana Bronze über 4x100 Meter. Das Team um Owen Ansah, Kevin Kranz, Marvin Schulte und Lucas Ansah-Peprah lief in 37,76 Sekunden auf Rang drei und verpasste den deutschen Rekord aus dem Vorlauf nur um neun Hundertstel. Schneller waren nur die USA (37,43) und Südafrika (37,49). Bereits am Samstag hatte das Quartett durch den Finaleinzug das Ticket für die Leichtathletik-WM 2027 in Peking gelöst.
Frauenstaffel bleibt unter Erwartungen
Die deutsche Frauenstaffel über 4x100 Meter enttäuschte im Finale. Das Team um Gina Lückenkemper, Rebekka Haase, Viola John und Jolina Ernst belegte Rang sechs und blieb zwei Zehntel unter der Vorlaufleistung. Dabei hatte die Staffel bei der WM 2023, der WM 2025 in Tokio und Olympia in Paris jeweils Bronze gewonnen.
Mixed-Staffel überzeugt
Im Mixed-Sprint über 4x100 Meter landete das deutsche Quartett auf Rang vier. Jamaika gewann mit Weltrekord (39,62). Die Leistung bedeutete die Qualifikation für die World Ultimate Championships in Budapest. Die Frauenstaffel über 4x400 Meter wurde Achte, hatte aber bereits die WM-Qualifikation sicher.
Hoffnungsläufe ohne Erfolg
Zwei weitere Staffeln nutzten ihre zweite Chance nicht. Das Mixed-Team über 4x400 Meter verpasste die WM-Qualifikation um elf Hundertstel. Die männlichen Langsprinter wurden nur Fünfter in ihrem Heat.
Die WM steigt im September 2027 in Peking. In diesem Jahr ist die Europameisterschaft in Birmingham (10. bis 16. August) das Saisonhighlight.



