Fair-Play-Preise 2025: Frohn und Köster für vorbildliches Engagement geehrt
Fair-Play-Preise für Frohn und Köster verliehen

Fair-Play-Preise des Deutschen Sports 2025 vergeben

Die Deutsche Olympische Akademie (DOA) hat am Dienstag die Preisträger für die Fair-Play-Auszeichnungen des Jahres 2025 bekannt gegeben. Die Triathletin Tabea Frohn und der Handballer Julian Köster werden für ihr herausragendes Engagement geehrt, das in besonderem Maße die Werte des Sports verkörpert.

Auszeichnung für menschliche Größe und vorbildliches Engagement

In der Kategorie „Sport“ erhält Tabea Frohn den Preis für ihre selbstlose Hilfeleistung während eines Breitensport-Wettkampfes. Die Athletin assistierte einer Freundin, die während des Wettbewerbs kollabierte und, wie sich später herausstellte, einen Herzinfarkt erlitten hatte. „Diese Geste war gleichermaßen fair und menschlich“, betonte Manfred Lämmer, Jury-Vorsitzender und Vorstandsmitglied der DOA. „Das Handeln von Tabea Frohn erwies sich im Nachhinein als lebensrettend und unterstreicht den wahren Geist des Sports.“

Julian Köster, Handballer und Botschafter für Special Olympics Deutschland, wird mit dem „Sonderpreis“ ausgezeichnet. Seit Mai 2024 setzt er sich auf vorbildliche Weise für die Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung ein. Miriam Welte, Jurymitglied und Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hob hervor: „Kösters Engagement für eine inklusive Sportkultur ist beispielhaft und inspiriert viele.“

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Verleihung und Hintergrund der Auszeichnung

Die offizielle Preisverleihung findet im Rahmen des 12. Biebricher Schlossgesprächs am 11. Juni 2026 in Wiesbaden statt. Gestiftet wird der jährlich vergebene Fair Play Preis des Deutschen Sports vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS).

Die Auszeichnung ehrt Personen und Initiativen, die durch ihr Verhalten auf und neben dem Platz Werte wie Respekt, Freundschaft und Solidarität vorleben. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Beitrag zu einer inklusiven Sportkultur, die Barrieren abbaut und Gemeinschaft fördert.

Die Expertenjury würdigte sowohl Frohns spontane Hilfsbereitschaft in einer kritischen Situation als auch Kösters langfristiges Engagement für Special Olympics. Beide Preisträger stehen damit für die positiven gesellschaftlichen Wirkungen des Sports, die über rein sportliche Leistungen hinausgehen.

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