Madrid Masters erleidet herbe Verluste: Top-Stars Alcaraz und Djokovic müssen absagen
Das prestigeträchtige ATP-1000-Masters-Turnier in der spanischen Hauptstadt Madrid steht vor einem herben Rückschlag. Gleich zwei der größten Namen des Tennissports müssen ihre Teilnahme in der kommenden Woche absagen. Der spanische Lokalmatador Carlos Alcaraz und der serbische Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic sind beide verletzungsbedingt außer Gefecht gesetzt.
Emotionale Absage des spanischen Hoffnungsträgers
Für Carlos Alcaraz ist die Absage besonders schmerzhaft. Der 22-jährige Spanier, der sich jüngst am rechten Handgelenk verletzte, äußerte sich emotional in den sozialen Medien: „Madrid ist meine Heimat, einer der schönsten Orte im Kalender für mich, und deshalb schmerzt es so sehr, dass ich hier im zweiten Jahr nacheinander nicht spielen kann.“ Damit muss der Publikumsliebling bereits zum zweiten Mal in Folge das Heimturnier verpassen.
Djokovic kämpft weiter mit Schulterproblemen
Novak Djokovic, der 38-jährige Serbe, laboriert bereits seit längerem an einer Schulterverletzung. Diese zwang ihn bereits zu Absagen bei den Masters-Turnieren in Miami und Monte-Carlo. Nun teilte auch er mit: „Ich setze meine Genesung fort, um bald wieder zurück zu sein.“ Die Tennisszene wartet gespannt auf die Rückkehr des Rekordspielers.
Deutsche Tennislegende äußert sich besorgt
Deutschlands Tennis-Ikone Boris Becker kommentierte die Absage von Alcaraz auf der Plattform X mit besorgten Worten: „Das sind schlechte Nachrichten für Madrid, aber vor allem für ihn selbst. Ich hoffe, er kommt für Rom und Roland Garros in Form...“ Die kommenden Höhepunkte der Sandplatzsaison – das ATP-Masters in Rom und die French Open in Paris – rücken damit noch stärker in den Fokus.
Alexander Zverevs Chancen steigen deutlich
Die Absagen der beiden Top-Stars haben unmittelbare Auswirkungen auf das Turniergeschehen. Besonders Alexander Zverev dürfte davon profitieren. Der Weltranglistendritte aus Deutschland würde nun voraussichtlich an Position zwei gesetzt werden und könnte dadurch erst im Finale auf die aktuelle Nummer eins, Jannik Sinner, treffen.
Gegen den Südtiroler hatte Zverev zuletzt in drei aufeinanderfolgenden Masters-Halbfinals in Indian Wells, Miami und Monte-Carlo jeweils das Nachsehen. Ohne die Konkurrenz von Alcaraz und Djokovic steigen seine Chancen auf einen Turniersieg in Madrid damit erheblich. Die Tennisfans dürfen gespannt sein, ob der deutsche Topspieler diese Gelegenheit nutzen kann.



