Valentin Vacherot schreibt Tennisgeschichte in Monte Carlo: Sensationelles Halbfinale
Vacherot schreibt Tennisgeschichte in Monte Carlo

Valentin Vacherot schreibt Tennisgeschichte in Monte Carlo

Valentin Vacherot hat beim prestigeträchtigen Masters-Turnier in Monte Carlo eine absolute Sensation geschaffen. Der 27-jährige Tennisspieler aus Monaco erreichte nach einem packenden Viertelfinale das Halbfinale und schrieb damit Tennisgeschichte. Noch nie zuvor hatte ein monegassischer Spieler diesen Erfolg in seinem Heimatfürstentum erzielt.

Packender Dreisatz-Sieg gegen de Minaur

Im Viertelfinale lieferte sich Vacherot einen intensiven Dreikampf mit dem australischen Topspieler Alex de Minaur. Nach einem knappen ersten Satz mit 6:4 verlor Vacherot den zweiten Satz mit 3:6, um dann im entscheidenden dritten Satz mit 6:3 die Oberhand zu behalten. Der Matchball wurde mit einem kraftvollen Vorhand-Return beendet, der die gesamte Arena in Begeisterung versetzte.

Andrea Petkovic, die als Expertin für Sky kommentierte, war völlig aus dem Häuschen: "Der absolute Wahnsinn! Wo hat er dieses Vorhand-Return-Brett aus der Hosentasche ausgepackt? Jetzt explodiert er natürlich." Die ehemalige deutsche Tennisprofessionelle zeigte sich tief beeindruckt von Vacherots Leistung.

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Emotionale Reaktion in der Heimat

Nach dem Sieg ließ Vacherot einen lauten Freudenschrei los und sprang vor Freude in die Luft. Die Emotionen standen dem 27-Jährigen deutlich ins Gesicht geschrieben. Im On-Court-Interview erklärte er: "Es ist eine große Ehre für mich, mit den drei besten Spielern der letzten Jahre im Halbfinale zu stehen. Ich kann es kaum erwarten, morgen in meiner Heimatstadt gegen Carlos zu spielen – das ist einfach großartig."

Besonders bewegend waren Vacherots Worte über das Publikum: "All die Jungs da oben, die jubeln – das sind alles meine besten Freunde, seit ich 9, 10, 11, 12 Jahre alt war. Wir waren zusammen in der Highschool und in der Mittelschule. Es kommt selten vor, dass ein Spieler die Chance hat, so viele Menschen um sich zu haben."

Historischer Durchbruch setzt sich fort

Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatte Vacherot für Aufsehen gesorgt, als er völlig unerwartet als Qualifikant das Masters in Shanghai gewann. Im Finale besiegte er ausgerechnet seinen Cousin Arthur Rinderknech, nachdem er zuvor sogar Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic ausgeschaltet hatte. Dieser Durchbruch schien damals kaum zu überbieten – doch nun folgt der nächste Wahnsinnslauf direkt in seiner Heimatstadt.

Durch diesen Erfolg verbessert sich Vacherot im Live-Ranking der Weltrangliste auf Platz 17. Im Halbfinale erwartet ihn nun die größte Herausforderung: ein Duell mit dem aktuellen Weltranglistenersten Carlos Alcaraz. Im zweiten Halbfinale treffen sich derweil erneut Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev und der italienische Topspieler Jannik Sinner.

Vacherot betonte die Besonderheit der Situation: "Alle Mitglieder des Vereins sitzen hier in den Logen. Ich könnte wahrscheinlich tausend Gesichter in der Menge benennen. Ich bin einfach so glücklich, ein Turnier in meinem Verein zu haben." Die Unterstützung der heimischen Fans wird ihm auch im Halbfinale sicher sein, wenn er gegen Alcaraz antritt.

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