Saisonende für SSC Schwerin: Suhl stoppt Titelverteidiger im Halbfinale
Saisonende für SSC Schwerin: Suhl stoppt Titelverteidiger

Saisonende für SSC Schwerin: Suhl stoppt Titelverteidiger im Halbfinale

Für Trainer Felix Koslowski und den SSC Palmberg Schwerin ist die Volleyball-Saison vorzeitig beendet. Im Halbfinale der Bundesliga mussten sich die Mecklenburgerinnen dem VfB 91 Suhl Lotto Thüringen geschlagen geben und müssen sich nun mit der Bronzemedaille zufriedengeben. Nach einer insgesamt klaren 0:3-Niederlage im zweiten Spiel der Serie ist der Traum von der Titelverteidigung geplatzt.

Frühes Aus nach enttäuschender Leistung

Bereits am vergangenen Mittwochabend zeichnete sich das Ende ab, als Schwerin gegen den Pokalsieger Suhl chancenlos blieb. Kapitänin Anne Hölzig räumte nach der Partie ein: „Es war schon sehr deutlich, was super schade ist. Aber es war jetzt auch nicht komplett gegen alle Erwartungen.“ Dennoch betonte sie die Überraschung über das abrupte Saisonende, das deutlich früher kommt als im Vorjahr.

Die Clubverantwortlichen werden bereits am kommenden Montag beim traditionellen Fanfest bekanntgeben, welche Spielerinnen den Verein verlassen werden. Diese Veranstaltung findet nun in einem deutlich weniger freudigen Rahmen statt, nachdem die Hoffnungen auf eine weitere Finalteilnahme zerschlagen wurden.

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Schwieriger Saisonstart und fehlende Erfahrung

Die Saison begann für den Titelverteidiger bereits holprig. Nach einer Niederlage im Supercup gegen den Dresdner SC folgte eine Auftaktpleite in der Liga in Münster. Auch im Pokal-Halbfinale Anfang Dezember in Stuttgart unterlag Schwerin mit 0:3. Dennoch zog Hölzig ein teilweise positives Fazit: „Ich finde, wir haben uns in der Hauptrunde gut gefangen und sind als Mannschaft zusammengewachsen.“

In den entscheidenden Playoff-Spielen zeigte sich jedoch, dass dem jungen Team die nötige Erfahrung fehlte. Zwar gelang im ersten Viertelfinale gegen Aachen noch ein 3:0-Sieg, doch im Rückrundenspiel vergab der SSC nach einer 24:19-Führung fünf Satzbälle. Auch im ersten Halbfinalspiel in Suhl kämpfte sich die Mannschaft nach 0:2 zurück, konnte aber eine 24:21-Führung im vierten Satz nicht nutzen, um den Tiebreak zu erzwingen.

Suhl kämpft nun um die Meisterschaft

Während für Schwerin die Saison beendet ist, kämpft der VfB 91 Suhl nun gegen den überraschenden Finalgegner Dresdner SC um die deutsche Meisterschaft. Dresden hatte sich in zwei Partien gegen den Hauptrunden-Sieger Allianz MTV Stuttgart durchgesetzt und zeigt damit, dass in dieser Saison mit Überraschungen zu rechnen war.

Für den SSC Palmberg Schwerin bedeutet das frühe Aus im Halbfinale eine herbe Enttäuschung. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung im Vorjahr hatten sich die Mecklenburgerinnen mehr erhofft. Nun bleibt nur die Bronzemedaille und die Hoffnung auf eine stärkere Rückkehr in der nächsten Saison.

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